The Prodigy-Frontmann Keith Flint ist tot


 

Wie wir leider gestern berichten mussten, ist einer der wohl legendärsten Künstler der Rave-Szene von uns gegangen. Keith Flint, Frontmann von The Prodigy, ist mit gerade mal 49 Jahren in seinem Haus in Essex gestorben. Den Bericht von uns dazu gibt es hier.

Nicht nur die Rave-Szene, sondern die ganze Welt, trauerte gestern um Flint und fragte sich, was denn die Umstände gewesen seien. Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Todes gab es eine Antwort von The-Prodigy-Kollege Liam Howlett auf dem offiziellen Instagram-Kanal: „The news is true , I can’t believe I’m saying this but our brother Keith took his own life over the weekend, I’m shell shocked , fuckin angry , confused and heart broken ….. r.i.p brother Liam“ (Deutsch: „Die Nachrichten sind wahr, ich kann nicht glauben es zu sagen, aber unser Bruder Keith hat sich über das Wochenende sein Leben genommen. Ich bin geschockt, verärgert, verwirrt und mein Herz ist gebrochen…. R.I.P Bruder Liam“)

 

Somit ist klar: Keith Flint hat Suizid begangen. Was die genauen Ursachen und die Motive des 49-Jährigen sind, ist bisher unbekannt und bleibt es vielleicht auch. Die traurige Tatsache, dass ein so erfolgreicher und scheinbar glücklicher und verrückter Mensch sein Leben selbst beendet, reicht, um zu zeigen, dass die Umstände des Todes einen sehr traurigen Hintergrund haben.

Im Netz drücken auch einige Künstler der elektronischen Musikszene ihren Trauer und Mitgefühl aus. Sven Väth beispielsweise schreibt: „Ich bin total geschockt und sehr traurig über den Tod von Keith Flint. Wir kannten uns aus den frühen Rave-Zeiten der neunziger Jahre. Als ich Prodigy 1991 in den OMEN Club einlud, war das eine große Sache für mich. Wir hatten zusammen eine Mega-Party und mochten uns sofort. Ich fühlte seine Leidenschaft und die der ganzen Band. Wir haben uns immer wieder getroffen und waren vor Jahren auf einer großen Tour durch Australien mit vielen anderen Acts zusammen. Ich muss sagen, er war ein Gentleman hinter den Kulissen und ein wahrer FIRESTARTER auf der Bühne, voller Kraft, Energie und einem unglaublichen Performer! Du wirst vermisst und immer in Erinnerung bleiben, Keith. In Gedanken mit seiner Familie und natürlich mit seinen Brüdern #PRODIGY und Fans. R.I.P von einem sehr traurigen Raver-Herzen.“

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I am totally shocked and very sad about the death of #KeithFlint. We knew each other from the early rave times of the nineties. When I invited Prodigy to the OMEN Club in 1991, it was a big deal for me. We had a mega party together and we liked each other right away. I felt his passion and the one of the whole band. We met again and again and were together on a big tour through Australia with many other acts a view years ago. I have to say he was a gentleman backstage and a true FIRESTARTER on stage, full of power, energy and an incredible performer! You will be missed and always remembered Keith. In thoughts with his family and of course with his brothers #PRODIGY and fans. R.I.P from a very sad raver heart 🙏❤️⚡️

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Und auch Pappenheimer und Kerstin Eden alias Edenheimer, die bekennenderweise große Fans von The Prodigy sind, haben sich zu Ehren von Keith Flint etwas Besonderes ausgedacht. Sie haben auf Hearthis.at einen neuen Track hochgeladen. Es handelt sich dabei um „Hey!“ von Dub Elements in einer Firestarter-Edition. Ein schönes Tribut an den Firestarter.
Listen to Dub Elements – Hey! (EdenHeimer Firestarter Edit) byPappenheimer // abfahrt // Würzburg on hearthis.at

 

Auch Künstler aus anderen Genre nahmen Anteil in den sozialen Netzwerken. So zum Beispiel Skrillex, der Keith Flint als Inspiration sah und betont, dass er ohne ihn vermutlich nie das geworden wäre, was er heute ist. Und auch The Glitch Mob drückt seine Trauer aus. Für sie waren The Prodigy immer der Auslöser dafür, dass die Menschen elektronische Musik anders wahrnahmen.

R.I.P. Firestarter

 

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