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Laurie Osborne aus Bristol entpuppt sich auf Aus Nr. 1457 als ein progressiv experimentierfreudiger Zeitgeselle, der Synthieflächen und Töne interessant verschachtelt, mit Hall versieht, spielerisch mit Effekten und der Wirkung von Klängen umgeht und entzieht sich damit dem Eindruck, einzig, wie so häufig aber tausendmal vorher exerziert, der Beat sei das Ausschlaggebende Moment für interessante, tanzbare Tunes. “Jupiter“ lebt von den Skillz und Ideen des Protagonisten, dem man die Freude am Umgang mit dem Maschinenpark sehr anschaulich anmerkt. Etwas chordiger und focussierter kann “Glimmer“ scheinen, wenn auch etwas techiger ausgestaltet, um sogleich eine Prise Deepness im Rhythmusgitter zu platzieren und eine Kontrapunkt zu hart gestalteten Beat/HiHat-Gerüst zu setzen (“Beach Trek“). Interessante Ansätze, die auf kleinen Floor im experimentierfreudigen, undergroundigen Bereich Niederschlag finden wird. 6/10 Carsten Becker


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