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Der französische Techno-Wizard mit seinem ersten Einsatz für das Kölner Kompakt-Label. Garnier liefert Bretter, die sich gnadenlos ins Hirn schrauben und keinerlei Fußstillstand auf der Tanzfläche erlauben. „1-4 Doctor C’est Choquette“ im leichten Aufgalopp, nach und nach wird an der Synthie-Schraube gedreht, immer intensiver und hypnotischer – begleitet von einer so herzerweichenden melancholischen Stimmung. Zwischendurch der obligatorische Break, aus dem sich aber die Restlaufzeit wie ein Tornado erhebt und den Dancefloor aufwirbelt. Fast elf Minuten Wahnsinn. Auf der B-Seite brodelt „From The Crypt To The Astrofloor“ durch den Kosmos, weit hinter die dunkle Seite des Mondes. Ein psychisch bohrender Trip mit mit leichtem Trance-Aroma und mäandernden Flächen in die Unendlichkeit. Bähm. Wer bei dieser EP nicht ausflippt, hat auf jeden Fall kein Drogenproblem. 10/10 Acid Hasselhoff