Eine Venue. Kapazität: 1.200 Gäste. Und diese Venue war Mitte Februar mit 100 Gästen restlos ausverkauft.

Klingt spooky? In der Tat – und doch hat es sich so zugetragen, Mitte Februar, in der luxemburgischen Konzerthalle namens Rockhal. Zu jener Zeit nämlich teste man Live-Veranstaltungen, mit einem besonderen Hygienekonzept. So wurde in der Location eigens eine 360-Grad-Bühne errichtet und ins Zentrum der Rockhal gestellt. Die 100 Konzertbesucher saßen kreisförmig um die Stage, natürlich mit Sicherheitsabstand. Man musste ein Covid-Screening durchlaufen und passierte den Check-in kontaktlos. Das Ganze fand unter dem Siegel “Because Music Matters” statt, mit dem Hintergrund, Künstlern und Gästen eine Safety-Plattform in den harten Corona-Zeiten zu geben.

Vom 10. bis 14. Februar spielten somit Glass Museum (Klavier und Schlagzeug), Cleveland in the Dark (Electro-House), Claire Parsons + Klein (Jazz-Soul), Fusion Bomb (Metal) und C´est Karma + Francis of Delirium (Akustic).

Olivier Toth, CEO der Rockhal, freut sich über den Erfolg: “Wir haben uns gefreut, dass das Publikum so eifrig Karten für die Shows gekauft hat und gerne wiederkommen ist, um endlich wieder ein Konzert in der Rockhal zu sehen. Wir sind ihnen dankbar für ihren Enthusiasmus und ihre Teilnahme, die ein echter Beweis der Unterstützung für diese besondere Initiative, für die KünstlerInnen und für alle Menschen, die in unserem Sektor arbeiten, ist. Wie der Name des Projekts andeutet, spielt Musik tatsächlich eine wesentliche Rolle für das Wohlbefinden der Menschen. Mein herzlicher Dank gilt auch den Ministerien für Kultur und Gesundheit, den Gesundheitsbehörden, den KünstlerInnen, unseren MitarbeiterInnen und unseren Dienstleistern, ohne die Because Music Matters nicht hätte entstehen können”.

Wie bei den Testveranstaltungen in Leipzig, Barcelona und ähnlichen Initiativen, die derzeit in Europa in Planung sind, sollen die Resultate und Erkenntnisse der Because Music Matters-Konzertserie Klarheit über die von der Rockhal durchgeführten Verfahren schaffen. So können einerseits die Erwartungen des Publikums besser erfüllt und andererseits der Einfluss der Pandemie auf die Durchführung von Konzerten analysiert und verstanden werden. Das Ziel ist der Weg zurück zu Live-Veranstaltungen in vollständiger Sicherheit für alle Beteiligten: KünstlerInnen, Personal und Fans.

(C) Foto: Claude Piscitelli