Martin Kohlstedt geht es immer um den Diskurs, die Transformation und Spiegelungen. Bereits die ersten beiden Alben des deutschen Pianisten – „Tag“ und „Nacht“ – wurden in die Hände von begnadeten Musikern gegeben. Nun bekommen auch die Stücke von „Strom“ und „Ströme“ besondere Begleiter.

Unter dem Titel „RECURRENTS“ erscheint – Song für Song – eine Kollektion von Neubearbeitungen der Originale. Die beteiligten Musiker, allesamt Weggefährten von Martin Kohlstedt, konnten aus einem reichen Fundus schöpfen: Die für das Originalalbum entstandenen Aufnahmen mit dem Gewandhauschor, die Klavierspuren und elektronischen Landschaften standen als Schatzkiste zur Verfügung.

Über Schwarz und seine Überarbeitung des Stückes sagt Kohlstedt:
“Das erste mal hörte ich den Namen Henrik Schwarz im Zusammenhang mit seinem Remix zu Robert Owens “Walk a mile in my shoes” und erfreute mich in meinen frühen 20ern der fließenden Musikalität, dem ausgewählten, vielschichtigen Diskurs als Gegenentwurf zur üblichen 4-to-the-floor-Bassdrum. In der Zeit spielte ich wie ein Oktopus unzählige Tasteninstrumente der Band “Marbert Rocel” und auf mehr und mehr Festivals tauchten wir im gleichen Line Up auf. Das machte mich damals schon ordentlich stolz. Dass er sich nun meinem Stück JINGOL widmete, dem wohl größten Exkurs, den ich mit dem Leipziger GewandhausChor wagte, bringt mein persönliches Fass zum überlaufen. Was mit meinem Album “Strom” im Alleingang begann, entfaltete sich mit der Kraft unzähliger Stimmen über die “Ströme” und gipfelt nun in Henrik’s neu interpretierter Hymne an die Menschheit – der ersten von insgesamt acht Recurrents.”

Am 21.02.20 erscheint „Jingol“ (Henrik Schwarz Recurrent). Am 20. stellen wir euch den Track in einer exklusiven Premiere vor! 

 


Und hier noch die weiteren Stücke mit ihren Remixern und den VÖ-Daten: 
13.03.20 THIPHY (Peter Broderick Reimagining)
03.04.20 SENIMB (Robag Wruhme Marowk Rehand)
24.04.20 KSYCHA (ÄTNA Who Are You Rework)

Weitere Bearbeitungen von Marlow, Panthera Krause und Hannah Epperson folgen.

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Fotos: J. Konrad Schmidt / Tino Pohlmann