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Matador im Interview

Noch bis zum 7. August könnt ihr bei den DJ Awards für euren Lieblingskünstler abstimmen. Bei den DJ Awards versammelt sich die elektronische Musik-Szene um die Personen auszuwählen, die mit ihrer Musik die Szene und Industrie nachhaltig beeinflusst haben oder zu ihr beigetragen haben. Das diesjährige Motto des Awards ist „Let’s Dance!“, mit der Erklärung, dass das Leben nicht immer eine Party ist, man trotzdem nicht aufhören sollte zu tanzen. Nachdem der Gewinner ermittelt wurde, wird aus der Award-Feier ein rauschendes Fest. Wir haben mit dem Produzenten Matador gesprochen, der in der Kategorie „Bester Live-Act“ nominiert ist.

Du warst mal Amateur-Boxer und hast schon in Restaurants gearbeitet. Hast du bei diesen Jobs Sachen gelernt, die für deine heutige Karriere immer noch wichtig sind?

Aber sicher! Beides sind Berufe, bei denen du mit vollem Engagement und voller Hingabe arbeitest. Beides sind Eigenschaften, die mittlerweile tief in mir verwurzelt sind und die mir bei meinen Projekten helfen.

 

Mittlerweile gehörst du zu einem der beliebtesten Live-Acts de Stunde und wurdest bei den DJ Awards als bester Live-Acts nominiert. Was gibt dir das für ein Gefühl? Bist du glücklich, dass der Aufwand sich gelohnt hat?

Es ist immer schön für etwas nominiert zu werden oder bei Awards teilzunehmen. Bei der grandiosen und wirklich talentierten Konkurrenz ist das alleine schon sehr viel wert.

 

Dein Track „Mojo“ ist der Theme-Song für das diesjährige Lovelands Festival. Hast du damit gerechnet, dass der Track so viel Aufmerksamkeit erzielt?

Ich bin in diesem Jahr nur sporadisch im Studio gewesen und die Ergebnisse davon waren unterschiedlich. Am Ende sind dabei ein paar richtige Peak-Time-Hits rausgekommen, die ich super in mein Live-Set einbauen konnte. Als mich dann die Loveland-Crew ansprach und nach Tracks fragte, hatte ich bei zwei Liedern das Gefühl, dass sie passen könnten. Den Jungs gefielen sie auch und das ist die ganze Geschichte.

 

Dein Debütalbum wurde vor drei Monaten auf deinem eigenen Label Rukus veröffentlicht. Magst du uns was zu deinem Label erzählen und deinen Plänen was da noch kommt?

Das war schon recht aufregend für mich. Mein eigenes Album, gefolgt von tollen Remixen von einigen meiner Lieblingsproduzenten. Das war schon ein sehr spezieller Meilenstein für mich! Als nächstes kommen eine Handvoll neuer Tracks von mir, ein paar Kollaborationen danach und werden einige neue Künstler auf dem Label vorgestellt. Let The Good Times Roll!

 

Wie war eigentlich das Feedback zu deinem Album?

Das Feedback war wirklich positiv. Damit hätte ich gar nicht gerechnet. Ich habe die Möglichkeit ergriffen, ein paar Risiken einzugehen und die Leute haben es verstanden.

 

Als nächstes erscheint erstmal eine Remix-EP zum Album. Darauf sind Remixe von Whyt Noyz, Fur Coat, Oliver Huntemann und Nastia enthalten. Kannst du uns erzählen, wie du die Remixe ausgesucht hast?

Wie ich weiter oben schon erwähnt habe, habe ich einige meiner Lieblingsproduzenten und Freunde gefragt ob sie Lust auf das Projekt haben. Jeder hat dann einen wirklich tollen Beitrag dazu geliefert. Rukus nimmt langsam Form an und meine Vision wird langsam Wirklichkeit.

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