maya jane coles
In den vergangenen Jahren etablierte sich die Britin zu einer der vielfältigsten und sicherlich spannendsten aller Neuentdeckungen. Mit Tracks wie „What They Say“ oder „Humming Bird“ belagerte sie für Wochen die wichtigsten Play- und Ranglisten und markierte dadurch ihren absoluten Durchbruch. Nun erscheint mit „Comfort“ ihr Debütalbum auf dem eigenen Imprint I Am Me.


Im Alter von 13 Jahren war HipHop ihr größtes Steckenpferd. Elektronische Musik kannte sie damals ausschließlich als äußerst kommerzielles Radio-Genre. Drum ’n’ Bass und Jungle waren die Styles, die sie in tiefere elektronische Gefilden führten. „Ich begann mit 17 Partys und Musiker zu entdecken, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Mit einem Schlag wurden mir die Augen geöffnet, und mein Enthusiasmus wurde zu Feuer und Flamme.“ 2011 noch bekundete sie in einem Interview, dass sie sehr wählerisch in Sachen Kollaborationen sei und Labels bevorzuge, die eng mit ihren Künstlern zusammenarbeiten, statt jede Woche eine Handvoll Releases abzufeuern. Zwei Jahre später hat sie mit I Am Me ihr eigenes Label gegründet. Ihrem Anspruch, Kreativität und Gefühle zur richtigen Zeit in richtige Sounds zu verpacken, ist sie damit wohl gerecht geworden. „Auch wenn es komisch klingt, war es sehr aufregend die Verantwortung für mein Debütalbum zu haben. Ich hatte die totale Freiheit, und das war mir als Künstlerin besonders wichtig. Ich bin gespannt, wie auf das Album reagiert wird und hoffe, dass alle es so lieben, wie ich es geliebt habe, daran zu arbeiten. Es war eine Art Selbstfindung, die ich bei diesem Prozess durchlebt habe“, sagt die Musikerin mit japanischen Wurzeln. Lediglich für Vocals lud sie sich Support ins Studio. Der musikalische Horizont auf „Comfort“ reicht von House und Techno bis hin zu Rap, HipHop und sogar Dub und Indie. Karin Parks markante Stimme zu dem mystisch pulsierenden „Everything“ zum Beispiel klingt zerbrechlich und graziös zugleich. Sie wird die erste Singleauskopplung des Longplayers sein.
maya jane coles2bDesweiteren sind Acts wie Thomas Knights, Catherine Pockson, Nadine Shah und sogar Miss Kittin und Kim Ann Foxman zu hören. Die Protagonistin selbst hat sich stimmlich ebenfalls verewigt, zu hören auf „Stranger“ und „Dreamer“. Und so werden die Lobeshymnen, die über sie bereits im Kollektiv gesungen werden, im Laufe der nächsten Wochen sicherlich noch intensiver. Paul Hitchman, Managing Director bei Kobalt Label Services, der sie und ihr Management betreut, meint: „Maya Jane Cole ist genau die Art von Künstlerin, mit der wir arbeiten wollten. Sie besitzt ein außergewöhnliches Talent, kombiniert es mit ihrer klaren Vision davon, was sie erreichen will und einem unabhängigen Geist. Wir sind wirklich sehr glücklich darüber, mit Maya Jane Coles und ihrem Management zusammenarbeiten zu können.“ Und so bedarf es keiner großen Wunder, diese Künstlerin auch in den kommenden Jahren in der engeren Hot Rotation wiederzufinden.

Veröffentlicht wurde ihr Erstlingswerk in über 30 Ländern. Für die kommenden Wochen stehen neben US- und Japan-Shows auch einige Gigs in den Niederlanden, Belgien und England an.

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www.mayajanecoles.com