MPC Live III Retro: Akai präsentiert Neuauflage des Klassikers

Akai Professional erweitert seine MPC-Reihe um die MPC Live III Retro. Das neue Modell greift optisch den Look klassischer MPCs aus den späten 1980er-Jahren auf, kombiniert das Vintage-Design aber mit aktueller Standalone-Technik.

Im Zentrum steht ein Gen-2-Achtkernprozessor, der für moderne Produktions-Workflows ausgelegt ist. Dazu kommen ein 16-Step-Sequencer, ein 7-Zoll-Multi-Touch-Farbdisplay sowie vier berührungsempfindliche Drehregler. Neu sind außerdem die MPCe-Pads, die mit 3D-Sensing-Technologie arbeiten und laut Hersteller eine feinere, ausdrucksstärkere Steuerung ermöglichen sollen.

Wie die reguläre Live-Serie ist auch die Retro-Version auf mobile Produktion ausgelegt. Ein integrierter Akku, eingebaute Lautsprecher und ein Mikrofon machen das Gerät unabhängig vom Studio nutzbar. Damit richtet sich die MPC Live III Retro sowohl an Produzenten, die den klassischen MPC-Workflow schätzen, als auch an eine jüngere Generation, die Beatmaking im Standalone-Format sucht.

Akai betont bei der Ankündigung bewusst die kulturelle Bedeutung der frühen MPC-Geräte. Die ursprünglichen Modelle hätten nicht nur Musikproduktion verändert, sondern ganze Genres geprägt – insbesondere Hip-Hop, House und elektronische Musik. Mit der Retro-Version soll dieser historische Bezug sichtbar gemacht werden, ohne auf zeitgemäße Funktionen zu verzichten.

Die Akai Professional MPC Live III Retro ist ab sofort erhältlich. Der Preis liegt bei 1.699 US-Dollar, beziehungsweise 1.649,99 Euro und 1.399,99 Pfund. Mehr Infos findet ihr hier.

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