Eine der wichtigsten Facetten des Ruhrgebiets ist zweifelsohne seine Vielfältigkeit. Auf kleinster Fläche treffen die unterschiedlichsten Menschen und Kulturen aufeinander – und sie harmonieren miteinander. Das lässt sich jedoch nicht zwangsweise auf die ansässige Clubkultur übertragen, die momentan unter einer gewissen Stagnation leidet. Dass Potential für elektronische Musik und Nachtkultur im Ruhrgebiet aber durchaus vorhanden ist, und es reichlich Clubs, Labels und Kulturinstitutionen gibt, die sich für eine individuelle und experimentelle Szenelandschaft einsetzen, ist nicht von der Hand zu weisen.

Jetzt gilt es, dieses Potential in einen Mehrwert umzuwandeln. Und an genau dieser Stelle will das Projekt MUMA – Musik und Maschine 2019 ansetzen, welches unter der Regie von Dimitri Hegemann, seines Zeichens Kulturmanager und Betreiber des Tresors in Berlin, ins Leben gerufen wurde.

Bei der zweitägigen Konferenz, die am 22. und 23. November in der Warsteiner Music Hall in Dortmund stattfindet, sollen dementsprechend nachhaltige Ideen zusammengetragen werden, die der Szene einen positiven Aufschwung verpassen können.

Das i-Tüpfelchen auf dieser ohnehin schon tollen Veranstaltung ist die Clubnacht, die an beiden Tagen im neuen Tresor.West und im Rahmen der MUMA stattfindet. Tresor? Ganz genau. Dimitri Hegemann verfolgte schon länger die Pläne, einen Ableger des legendären „Originals“ in seinem Heimat-Bundesland zu installieren und nun ist es vollbracht. Der Tresor.West befindet sich direkt unter der Warsteiner Music Hall und soll in Zukunft eine neue Anlaufstelle für Techno-Fans aus dem gesamten Ruhrgebiet (und natürlich darüber hinaus) werden. Die offizielle Eröffnung des Clubs findet am 20. Dezember statt, nur für die Konferenz werden vorab schonmal die Pforten geöffnet.

Der Tresor.West erinnert von der Aufmachung stark an seinen großen „Bruder“


Die Musik und Maschine Konferenz 2019 findet am 22. und 23. November in der Warsteiner Music Hall in Dortmund statt. Weitere Informationen gibt es hier.