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Spotify gehört mittlerweile zu den meistgenutzten Musikstreaming-Anbietern der Welt. Schon seit längerer Zeit gibt es in den Einstellungen die Möglichkeit, die aufeinanderfolgenden Tracks zu überblenden. Das hört sich jedoch nicht immer passend und harmonisch an.

In einer Drum and Bass-Playlist (Drum and Bass Fix) mit über 170.000 Followern wird jetzt erstmals ein Auto-Mixing-Feature getestet. Das bedeutet, dass sowohl die Schnelligkeit der aufeinanderfolgenden Tracks angepasst wird, als auch ein passender Part zum Mixen ausgesucht wird. Statt Lücken, gibt es weiche Übergänge die aus der Playlist einen ganzen Mix machen, egal in welcher Reihenfolge. Eine ähnliche Funktion gab es im Jahr 2015 schon in der App bei einer Playlist von EDM-Künstler Diplo, die sich „beat-matching partymode“ nannte. Mit einem solchen Feature umgeht Spotify das Problem mit den Lizenzen für Mixe, da die Einzellizenzen für die Tracks meistens schon vorhanden sind. Sollte dieses Feature nicht nur ein Test bleiben und auf jede Playlist angewandt werden können, könnte eine neue Spotify-Party-Ära beginnen. Einen richtigen DJ ersetzt es allerdings noch lange nicht.

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