lava_noh
Das Berliner Duo trifft den Zeitgeist mit leicht zu konsumierender Musik, wobei das elektronische Popspektrum weitreichend abgesteckt ist. Das Electronica-Intro gelingt mit melodiereichen und broken Downbeats traumhaft und weist auf das Kommende hin. Die Stimme von Charlotte Bühler trägt maßgeblich zur Qualität und zum Erfolg der Platte bei. Ihre Stimme fügt sich bestens in den Kontext ein und bestimmt wesentlich die Richtung der Songs. “Bad Blood“ ist so ein Titel, der melancholisch einfühlsam Emotionalität und einen gewissen Wohlfühlfaktor mit breakendem Beat ausdrückt. Würde ich als Single auskoppeln. Zwischen Indie, House und Hip Hop Rhythmik setzt sich das Popthema weiter durch und punktet auf allen Ebenen. Best: “Almost“ mit absolut stimmiger Rhythmik. Den Puls der Zeit spürt am besten bei No One’s Head!
8/10 Cars10.Becker