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Auf fünfzehn Titeln setzt Jason Chung aus Los Angeles das fort, was sich auf seinem Longplaydebüt bereits abzeichnete: Futuristische elektronische Musik mit dem Hang zur Melancholie. Treffender als auf “Sci“ oder “Don’t Mind Me“ könnte diese Beschreibung kaum sein. Was seine Musik so besonders macht, sind die ungewöhnlichen Effekte einzelner Elemente, die unerwartete Effekte und Wendungen, sprich Aussagen, eines Stücks zu Tage treten lassen. Rapeinlagen wie von Chance The Rapper auf “Cold Stares“ bereichern das Vocalfach. Unheimliche Melodien und zerbrechliche Gebilde sind das Grundthema dieses Albums, das begeistert und Hip Hop und Elektronik auf ein tolles, neues Level hebt. Kendrick Lamar und James Blake wissen was sie tun, wenn sie mit Nosaj Thing zusammenarbeiten. Großes Kino! 10/10, Cars10.Becker.