Morgens zum Corona-Test, abends auf die Party. Das soll das jetzt bald in Offenbach, bei Frankfurt, möglich sein.

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, soll „Back to Live Vol. 2“ das Motto der neuen Party in Fredenhagen sein. Sie soll am 17. Juli in einem alten Industriekomplex stattfinden. Am Dienstag gingen die ersten Einladungen raus. Die Teilnahme kostet 145 EUR plus Mehrwertsteuer. 250 Plätze stehen zu Verfügung. Die sind überwiegend für Gäste aus der Branche gedacht. Denn es handelt sich um eine „Musterveranstaltung“, sagt Nico Ubenauf, einer der vier Initiatoren. Das Konzept soll als Vorbild dienen. Als Modell, das bei Erfolg bundesweit etabliert werden könnte. „Ein Experiment“, heißt es aus dem Offenbacher Gesundheitsamt. „Wir verfolgen es mit Interesse“, sagt Stadtsprecherin Kerstin Holzheimer. 

„Alle Gäste erhalten dann am Nachmittag eine Information, ob sie an der Veranstaltung teilnehmen dürfen“, sagt Ubenauf, Geschäftsführer der 3500 Personen fassenden Eventlocation Fredehagen. Bei einem positiven Ergebnis erfolgt beim Gesundheitsamt das übliche Prozedere. 

Bereits vorher konnten sie eine Veranstaltung mit ca 200 Personen umsetzen. Ohne Masken, allerdings mit besonderem Einbahnsystem und mit Abstandsanzeiger. Jetzt also der zweite Schritt in Richtung „Back to live“. Mit einem Corona-Test im Vorfeld, der 24 Stunden gültig ist. Ohne Distanz, ohne Maskenpflicht. Was die abstandslose Veranstaltung in Offenbach betrifft, hegt das Sozialministerium keine grundsätzlichen Bedenken. Veranstaltungen bis 250 Personen sind genehmigungsfrei, sagt Sprecherin Alice Engel der Frankfurter Rundschau. „Für die Einhaltung ausreichender Hygiene- und Abstandsanforderungen sind die jeweiligen Veranstalter verantwortlich.“ Die haben im Vorfeld das Gesundheitsamt eingeschaltet und sind auf große Offenheit gestoßen, wie der Veranstaltungsmanager ausdrücklich betont. Ihm sei bewusst, dass die 145 Euro viel Geld sind, nicht jeder sich vorab einen Test leisten kann oder will. „Es wird Veranstaltungsformate geben, für die das zu teuer ist“, sagt Ubenauf. 

Den kompletten Bericht könnt ihr HIER lesen.

Wir finden das Konzept toll, obwohl wir zustimmen müssen, dass der Preis sehr hoch ist. Wir wissen allerdings auch, dass die Veranstalter die Kosten vermutlich kaum anders tragen können. Aber wie geil wärs: endlich mal wieder feiern ohne Maske und ohne Abstand? Dem Gegenüber mal wieder ins Gesicht schreien, weil die Mukke zu laut ist? Ach, wie ich das vermisse …

 

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Foto: www.fredenhagen.de