Mein White Label und auch die normalerweise für Grundinformationen herhaltende Auslaufrille verraten mir zwar nicht, welches Original und welches der Babicz Mix ist, ich kann allerdings besten Gewissens sagen, dass beide Seiten für sich absolut hörens- und spielenswert sind und ich sogar fast gewillt bin, das grundsätzlich sparsam einzusetzende Wörtchen “zeitlos” in den Mund zu nehmen. Auf der einen Seite wabert eine fast detroitesque Chordsequenz elegant über einen Teppich von ausgeklügelten Drumkombinationen, während der gegenüberliegende Kollege (und hier vermute ich den Babicz-Mix) weit verhallte Flächen und kurze Knarz-Bässe als Kontrast zum besten gibt. Zwei sehr schöne Nummern – auch wenn sich mir irgendwann die Trackinfos auftun, könnte ich mich nicht entscheiden, zu welcher Version ich greifen mag. (6/6) Sanomat