Präsidentenmaschine wird zum Partyflieger

Symbolbild

Zum Fuhrpark einer/s jeden Präsident*in gehört natürlich auch eine Präsidentenmaschine, um standesgemäß seine Auslandsbesuche zu absolvieren. Das sieht der amtierende mexikanische Präsident López Obrador allerdings anders. Der Linkspolitiker, der einen strengen Sparkurs fährt, fliegt Linie und absolviert eh kaum Auslandsbesuche. Sein Vorgänger Enrique Peña Nieto hatte den Flieger für damals 199 Millionen Dollar angeschafft, der Platz für 80 Passagiere bieten und recht luxuriös ausgestattet ist.

Alle Versuche, die Boeing 787 zu verkaufen, sind bisher gescheitert, daher soll der Präsidentenflieger nun als Partymaschine vermietet werden, wie Obrador nun auf einer Pressekonferenz verkündete. Die Einnahmen sollen die teuren Instandhaltungskosten decken.

Airave ist ja nichts Neues für uns und in Mexiko, wo es ja seit einigen Jahren zahlreiche elektronische Events gibt, bei der sich die erste DJ-Liga die Klinke in die hand gibt, sollte es nur eine Frage der zeit sein, bis der Babba, Charlotte de Witte oder Adam Beyer die 787 beschallen.

 

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Quelle: Spiegel