Matt Edwards alias Radio Slave meldet sich mit zurück – und zwar mit einem dreiteiligen (!) Album auf seinem Imprint-Label Rekids.

Die Diskographie des Briten erstreckt sich mittlerweile über fast zwei Jahrzehnte und ist mit Releases auf renommierten Labels wie „Running Back“, „R&S“, „Ostgut Ton“, „Nonplus“ oder „Figure“ bestückt. Große Namen, mit denen aber auch sein eigenes Label Rekids mithalten kann, auf dem bereits Künstler wie Nina Kraviz, Mr. G, DJ Deep, Nic Fanciulli, Peggy Gou oder Laurent Garnier veröffentlichten.

Doch zurück zum Wesentlichen, seinem neuen Album namens „Radio Silence“. Der erste Part des Dreiteilers erscheint am 5. Juni und drückt ordentlich aufs Gaspedal, soviel sei vorweggenommen. Die Roughness und Geschwindigkeiten von bis zu 150 BPM treffen den Hörer voll auf die Zwölf und das ist keinesfalls negativ gemeint. Die sieben Tracks offenbaren einen eindringlichen und hypnotisierenden Sound, der sich von nachklingenden, hornähnlichen Synths über harte Kicks, Pieptöne und Störgeräusche erstreckt.

Störgeräusche findet man nicht nur auf dem Cover von „Radio Silence“


Bemerkenswert an „Radio Silence“ ist außerdem, dass jeder Track live und ohne Bearbeitungen mit Hardware und Ableton als Hauptsequenzer produziert wurde. „Ich wollte unbedingt die Möglichkeiten einer Live-Aufnahme ausloten, ohne Blöcke auf einem Bildschirm zu verschieben. Für einige mag es nichts neues sein, aber für mich war es eine andere Art zu arbeiten. Nachdem ich mit Patrick Mason als SRVD performt hatte, war dieser Schritt eine natürliche Entwicklung für mich“, so Radio Slave über sein neustes Werk.

Tracklist:
A1. Ghost
A2. Cell
B1. Contact
B2. ZQU
C1. Ambush
D1. Command Z AV
D2. SYD

Digital Extra: SYD (Ambient Mix)

„Radio Silence – Part One“ erscheint am 5. Juni via Rekids.

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