Zwei Jahre brauchte es, dass Ralf nun sein zweites Album auf dem eigenen GoGo Music-Label veröffentlichen kann. Was gleich zu Beginn auffällt, sind die vielen Gastsängerinnen/sänger erlesener, internationaler Güte: Caron Wheeler (Soul II Soul), Kenny Bobien, Monique Bingham, oder Robert Owens sind nur einige der Hochkaräter, die dazu beitragen, dass der melodische, soulige Vocalhouse seine Wirkung maximal entfalten kann. Bereits in der Vergangenheit hatte er ja Schwergewichte wie Wunmi, Beady Belle und Inaya Day am Mic zu Gast. Meist hält sich Ralf an die deepe Welt des House, weicht aber ab dem Mittelpart auch auf frühere Steckenpferde mit (feinfühligen) Perkussions zurück (“Take Me To My Love“, “Linda“, “Fly Free“). Mit den Bläserpassagen auf “Greater Love“ klingt er wie Blueys Incognito und lädt zu ausgiebigem Tanzvergnügen auf dem Floor ein. Da alles ist tanzbarer Soul eingebettet zwischen Tradition und Moderne, der diesen schönen Longplayer auszeichnet.7 Points Carsten Becker

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Und hier könnt ihr direkt in das Album von Ralf Gum hineinhören.