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Raverglueck – die Kolumne Pt. 13
Dragon Dreaming 2018, Australien

Wir sind Iryna & Roxy und als Raverglueck reisen wir seit April 2018 um die Welt, um so viele Technofestivals wie möglich zu besuchen. Jede Woche stellen wir euch in unserer FAZEmag-Kolumne ein neues Highlight vor. Wenn ihr unsere Reise live mitverfolgen wollt, folgt Raverglueck auf Instagram, Facebook und YouTube!

Wenn ihr dieses Jahr die Möglichkeit habt ans Ende der Welt zu reisen, dann lasst euch das Dragon Dreaming Festival vom 1. bis 4. November nicht entgehen! Ungefähr drei Stunden liegen zwischen Sydney und dem unscheinbaren Ort Yass Junction – von hier aus fährt euch der Shuttle zum Festivalgelände, welches in den malerischen Australischen Busch eingebettet wird.

Was euch hier erwartet? Vier liebevoll den Elementen entsprechenden aufgebaute Bühnen, diverse lokale Shops mit Fairtrade Kleidung, leckeres Essen und eine Vielfalt elektronischer Musik inmitten traumhafter Natur und direkt am See.

Was es hier nicht gibt? Einen Geldautomaten bzw. Kreditkartengeräte! Wir sagen das deshalb explizit, weil uns dieser Umstand erst im Shuttle so richtig klar wurde und wir deshalb vier Tage von Linsensuppe und Pommes gelebt haben. Im Nachhinein hat diese Erfahrung irgendwo zwischen Wertschätzung und Verzicht zur spirituellen Note beigetragen.

Hinter dem Dragon Dreaming Festival steht kein Team, dass einfach ein paar Bühnen aufbaut und zum Tanz einlädt. Es gibt diverse Workshops und Healing Sessions mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Experten auf diversen Gebieten. Wir haben unter anderem einen Mindfullness-Workshop, eine Flying Massage und einen Hoola-Hoop-Kurs mitgemacht. Das Setting lädt jeden, der sich darauf einlässt dazu ein, das eigene Sein zu hinterfragen und sich mit bewussten oder auch unterbewussten Gefühlen auseinander zu setzen. So wird es auch ohne Handyempfang nie langweilig, denn es gibt unzählige Möglichkeiten die Natur, das Festivalgelände, seine Mitmenschen und sich selbst zu entdecken.

Die Community bei dieser Veranstaltung besteht aus ungefähr 2000 Menschen und man wird das Gefühl nicht los, dass all diese Menschen mit wahrhaft offenen Augen durch die Welt laufen und ihre Umwelt und Mitmenschen aktiv und wohlwollend wahrnehmen. Es gibt ein sogenanntes „DanceWize“ Team, das konstant Sonnencreme, Wasser und Ratschläge verteilt und die Gäste nehmen all diese Services mit aufrichtiger Dankbarkeit entgegen.

Eines des Highlights ist wohl die Opening Ceremony am Samstagabend an der Hauptbühne „Fire“, die in unfassbarer Kleinstarbeit wie ein Drache gebaut wurde. Nachdem alle gemeinsam den Aborigines dafür danken, ihre wertvolle Erde für die Veranstaltung zur Verfügung zu stellen, zeigen eindrucksvolle Tänzer und Musiker, wie die Vereinigung der vier Elemente den Drachen zum Leben erweckt.

Musikalisch ist das Dragon Dreaming Festival im Schwerpunkt eher Goa/Psy-Trance, wobei es auch diverse Live-Bands und einige epische Techno-Sets gibt. Abgesehen vom persönlichen Geschmack passt der Goa-Beat einfach perfekt zur Location und Stimmung, weswegen wir uns im Laufe des Wochenendes so einige Dancemoves angeeignet haben, die wir bisher noch nicht von uns kannten. Wir haben uns generell nicht am Line-up orientiert, sondern haben die gesamte Festivalerfahrung als permanente Weiterreise zum nächsten Ereignis interpretiert, immer wieder offen für etwas nie Dagewesenes.

Ihr könnt euch noch nicht so richtig vorstellen, ob das was für euch wäre? Dann checkt mal unseren YouTube VLog, dieses wirklich schöne Video macht auch gute Laune 😊:

 

 

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