Reinhard Voigt macht das, was er am besten kann, nämlich schnörkellosen Techno. Diesmal zwar mit etwas weniger Bums, dafür mit knackigen FM-Synth-Klonks, die – und dafür verwette ich meine Lieblingsstehlampe aus dem Schlafzimmer – laut und in Gesellschaft weiterer musikinteressierter Heranwachsender gehört, für Highlightmomente einer jeglichen Party sorgen werden. Aber huch, das war ja schon die B-Seite (“Bürger sichten Falschgeld” übrigens der Name, welch ein Titel!), auf Seite A dominiert eine verhallte und sehr treibende Sequenzer-Linie aus vermutlich dem gleichen Synthesizer das Klangbild, kann sicherlich auch als “fett” bezeichnet werden, obwohl die Bassdrums wohl auch im Hause Kompakt immer kleiner werden. Trotzdem: mehr davon wird gerne entgegengenommen. (6/6) Sanomat