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Wer Reptile Youth einmal live gesehen hat, wird dieses Erlebnis so schnell wohl nicht mehr vergessen. Im letzten Jahr stellten die Jungs aus Kopenhagen Europas Festivalbühnen auf den Kopf und performten die Songs ihres 2011 erschienenen Debütalbums „Reptile Youth“ exzessiv.

Diesen Monat veröffentlichen Mads Damsgaard Kristiansen und Esben Valløen ihr zweites Album „Rivers That Run For A Sea That Is Gone“, das als eine Art Gegenbewegung zum Vorgänger verstanden werden darf. Der Sänger und Songschreiber der Band, Mads, erläutert: „Man kann sagen, dass es ziemlich dramatisches Zeug geworden ist. Ihr könnt ein Album erwarten, das dunkler im Kern ist als das vorherige. Wir haben es als Band eingespielt. Dafür haben wir drei unserer sehr talentierten Freunde eingeladen. Abgesehen davon ist es mehr in den 80ern und 90ern verwurzelt. Natürlich mit einem Touch von heute.“ Die erste Single des neuen Werks, die bereits Ende Februar erschien, trägt den Titel „JJ“. Was beim Lesen der zwei Buchstaben kaum jemand vermutet ist, dass sich hinter dem Song eine ganze besondere Geschichte verbirgt. „Es gibt da diesen Typen, dessen Initialen JJ sind. JJ ist ein Drogenopfer. Das ist er seit über 20 Jahren. Er hat mich sozusagen über lange Zeit verfolgt, mit allen verschiedenen Bands in denen ich gespielt habe. Vor zwei Jahren hat er irgendwoher meine EMail-Adresse bekommen und angefangen, mir zu schreiben. Ich mochte seine Mails. Das ging so über Monate. An einem Punkt sagte er mir, dass er im Moment eine gute Zeit in seinem Leben habe und versuchen möchte, zehn Tage keine Drogen zu nehmen. Also trafen wir eine Abmachung. Ich schrieb ihm, wenn er es zehn Tage ohne Drogen schafft, schreibe ich ihm einen Song.“

Den Remix zu „JJ“ lieferte übrigens Landsmann Anders Trentemøller. Wer die Jungs mit ihrem neuen Material in Action erleben möchte, hat in den kommenden Monaten die Chance dazu. „Wir kommen im April und Mai nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Und dann spielen wir uns im Sommer auf den Festivals tot. Wenn ich im September noch lebe, werde ich ein sehr müder und alt aussehender Typ sein.“

 

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www.reptileyouth.com