Ibiza – Foto: Steven Straiton


Neuer Ärger für Clubs auf Ibiza. Wie der Diaria De Ibiza berichtet, hat der Gemeinderat von San Antoni de Portmany beschlossen, dass der Bau von neuen Beach-Clubs oder Hotels mit Außen-Venue verboten wird. Das neue Gesetz wurde sogar einstimmig beschlossen und verabschiedet. Die einzige Chance, die jetzt noch besteht ist die, dass die ibizenkische Zentralregierung dem Gesetzesentwurf nicht zustimmt. Sollte die Zentralregierung zustimmen, würde es „neue Wohnanlagen mit sekundärer Musikaktivität und Open-Air-Einrichtungen mit Musikaktivität, bekannt als Beach-Clubs“ verbieten.

Die Entscheidung des Gemeinderats wurde zugunsten der Einwohner von San Antonios gefällt, da viele von ihnen sich „in ihrem täglichen Leben gestört fühlen, ohne Pause nachts oder tagsüber.“ Der zuständige Bauamtsleiter der Stadt, Juanjo Ferrer, meint, dass die Lärmbelästigung für die Inselbewohner das größte Ärgernis sei: „Musik ertönt zu jeder Tageszeit aus allen Ecken, sowohl in städtischen Bereichen als auch in der Natur. Es gibt Strände, die zu Chill-Out-Areas geworden sind, mit DJs, Restaurants, bei denen Techno-Sets auf der Speisekarte stehen, Hotels, die in Open-Air-Clubs gewandelt wurden und ähnliches.“ Ausnahmen davon gibt’s es nur für bereits gestellte Bauanträge.

Das Vorbild für das Vorgehen in San Antonio ist die Stadt Santa Eulària. Dort wurde ein vergleichbares Verbot schon 2013 ausgesprochen. Bauamtsleiter Ferrer ist sich sicher, dass das Gesetz ein wichtiger und notwendiger Schritt ist, die Lebensqualität der Inselbewohner zu schützen. Ob das Gesetz tatsächlich in Kraft tritt bleibt abzuwarten.

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