Shed The Final Experiment (Monkeytown).jpg
Unter dem Namen Shed veröffentlicht René Pawlowitz jetzt seit 13 Jahren Musik, die zwischen Club und HiFi-Anlage oszilliert. Seine drei bisher veröffentlichten Alben wurden von Fans wie Kritikern gleichermaßen begeistert aufgenommen und ebneten Pawlowitz den Weg zu einem immer zahlreicher werdenden Publikum. Sein neustes Werk „The Final Experiment“ macht da keinen Unterschied. Shed vermengt Breakbeats mit graden Beats und hat seinen musikalischen Kosmos noch einmal ein gutes Stück erweitern können. Waren seine bisherigen Alben häufig von Dub und UK-Bass beeinflusst, lässt er sich jetzt mehr auf Rave-Sounds ein, denen er mit Breakbeats den nötigen Wumms gibt. Obwohl er im Techno-Mekka Berlin lebt und schon früh zum Berghain/ Ostgut Ton Umfeld gehörte findet man auf „The Final Experiment“ kaum grade Beats. So kann man sich die Musik eher auf Chill-Out-Floors im London der Neunziger vorstellen als auf dem Berghain-Floor im Jahr 2017. Trotzdem sollten Fans des alten Shed-Sounds sich davon nicht abschrecken lassen, da das Album wirklich homogen und eine perfekte und logische Konsequenz aus Pawlowitz Schaffen ist. 9/10 Herr Matthias