Da ist es nun also endlich, das bereits in der Augustausgabe von Steve Bug im Interview mit FAZEmag angekündigte neue Album des Wahl-Berliners und Pokerflat-Chefs. Und wie erwartet zeichnet er sich hiermit wieder als wahrer Meister der Deepness aus, der es mit jedem einzelnen der zehn Tracks schafft, den Hörer bei der Stange zu halten. Skippen impossible. Es ist sein ganz besonderes Gespür für die richtigen Harmonien und den dazu passenden Groove, der es einem leicht macht. Gäste gibt es nach dem zuletzt erschienen und auf solchen basierenden „Collaboratory“ diesmal mit Foremost Poets und Emilie Chick lediglich zwei, was dem Flow des Gesamtwerks womöglich ganz gut tat. „Es ist spannend und macht einfach Spaß, im Studio zu sein und sich auf ein Ding zu fokussieren,“ meinte Bug im August, und das ist auf „Noir“ zu hören und zu spüren. Besonders spannend sei es selbst für ihn als verantwortlicher Künstler, zu sehen, wohin die Reise am Ende führt. „Ich bin nicht der Typ, der vorher weiß, wie sich das Album später anhören soll. Das ist ein Entwicklungsprozess, und der wächst mit jedem weiteren Track, der entsteht.“ – Und entstanden ist ein Album, das von Anfang bis Ende wie aus einem entspannten, äußerst atmosphärischen Guss besteht und ohne Frage mehr ein feines Stück Musik für daheim, als für den Dancefloor ist. 9 Points. NicolA


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