Unzählige Menschen haben in den den letzten Tagen und Wochen ihre Solidarität mit der #blacklivesmatter-Bewegung gezeigt, der Aufschrei nach dem Mord von George Floyd durch einen Polizisten in der US-Metropole Minneapolis – dort wurde übrigens Prince geboren – ging rund u den Globus. Auch in der elektronischen Szene haben sich zahlreiche DJs positioniert und dabei auch die Politik des US-Präsidenten Trump kritisiert. Das tat auch Len Faki, der sich dafür erstaunlicherweise rechtfertigen musste, dass er sich politisch äußert, was den Techno mit Politik zu hat.

 

Dabei hat Techno immer mit Politik zu tun gehabt, wenn man auf die Anfänge der Bewegung in Detroit schaut. Manche haben das wohl in ihrem Partymodus vergessen.

Nachlesen könnt hier das hier: Len Faki positioniert sich – und erntet Shitstorm

Nun hat sich auch Sven Väth mit einem emotionalen und sehr persönlichen Statement zu Wort gemeldet: „Ich möchte etwas über diese schrecklichen rassistischen Ereignisse schreiben, die uns erneut plagen und eine Tragödie für unsere Gesellschaft sind.“

Dabei erzählt er von dem immensen Einfluss, den schwarze Musiker auf ihnen hatten und immer noch haben oder dass er durch das viele Reisen in den Jahren so viel gelernt hat von anderen Kulturen, Völkern und Religionen. Und dass er auch ein Problem damit hat, seinem neunjährigen Sohn Tiga zu erklären, was gerade in den USA passiert.

Aber lest doch selbst, was der Babba zu sagen hat:

 

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