Für die aktuelle Folge des ​Telekom Electronic Beats Podcasts traf ​Gesine Kühne – ihres Zeichens neben Jakob Thorne eine von zwei Hosts des Formats – die Fotografin, DJ und Musikproduzentin ​Katja Ruge in ihrem Hamburger Zuhause – zwar einen Tag früher als verabredet, jedoch konnte so ein spannendes Gespräch über Spontanität, Selbst- und Fremdwahrnehmung entstehen. Mit DJ-Größen wie Helena Hauff oder Amelie Lens pflegt Ruge Freundschaften und auch Legenden wie Björk hatte sie bereits vor der Linse. Die Haus- und Hoffotografin des Hamburger Golden Pudel Clubs hat weltweit viel erlebt.

Im Interview spricht sie von der Wichtigkeit, Druck aus Situationen zu nehmen und dennoch mit Ausdauer, Geduld und Hartnäckigkeit bei der Sache zu bleiben, um in der Fotografie erfolgreich zu sein. Wie sich dreißig Jahre Innovation auf ihre Arbeit ausgewirkt haben, welches Gefühl sie in Clubs gegenwärtig vermisst und weshalb sie persönlich als Gast lieber in Clubs geht, in denen Handy-Fotografie verboten ist, kommt in diesem unterhaltsamen Austausch ebenfalls zur Sprache. Als Kind der 80er Jahre liebt Katja Ruge schwere, aber auch treibende Musik, die sie lange Zeit auf Parties vermisste – weshalb sie 2010 kurzerhand selbst eine eigene Veranstaltungsreihe namens​ „Kann denn Liebe Synthie sein“ ins Leben rief, wo sie eine Mischung aus Italo Disco, Post Punk und Synthie Wave zum Besten gibt.