Der Detroiter Melodienbändiger Terrence Dixon gehört zu den eher unbekannten Produzenten seiner Zunft. Zwölf Jahre nach seinem Debütalbum erscheint nun der zweite Teil seiner Zukunftsvision. Man hat die Wahl zwischen einer CD- und einer LP-Version. Track-Überschneidungen gibt es nur wenige, die LP-Version ist zwingender und kompakter. Das Gesamtwerk „From The Far Future Pt. 2“ pendelt zwischen großer Hoffnungslosigkeit und kurzen Momenten des Glücks. Als rheinische Frohnatur kann ich der zentralen Aussage des Albums leider nichts abgewinnen. Weite Teile sind zu melancholisch, zu schwermütig. Die meisten Tracks sind aber trotzdem Volltreffer, wenn man sie losgelöst von ihrer Botschaft betrachtet. Detroit Techno-Knüller wie „Light Of Day“, „Dark City Of Hope“ oder “The Auto Factory” machen Spaß. Die verspielteren Tracks (“The Study”, “Fountain Of Life”) nerven dagegen recht schnell. Ein Album also mit Höhen und Tiefen. 7 Points. TobiQ

http://tresorberlin.com/2012/04/terrence-dixon-2/