War es das jetzt für das U60311?


Wie heute berichtet wurde, scheint das Frankfurter Club-Urgestein vor dem endgültigen Aus zu stehen. Berichten von Virtual Nights zufolge liegt gegen das Geschäftsführer-Trio eine einstweilige Verfügung vor und zudem soll das Frankfurter Landgericht die Zwangsvollstreckung eröffnet haben.

Das erstaunt ein wenig, denn es lief wieder ganz vielversprechend an, als der ehemalige Geschäftsführer Alexander Eger im November 2012 seinen Rücktritt verkündete und der  Betrieb unter den drei neuen Betreibern Salar Maleki, Ummair Sarwar und Stipe Abram und vor allem unter der musikalischen Ägide von Pascal FEOS weiterlief.

Seltsamerweise hatte Eger seinen im November eingereichten Insolvenzantrag zum Jahresende wieder zurückgezogen, wie das Frankfurter Journal berichtete. Der Club konnte auch nur deshalb unter den neuen Betreibern wiedereröffnet werden, da der Insolvenzverwalter behauptete, dass die Ansprüche der Gläubiger nur erfüllt werden könnten, wenn weiter Geld verdient werden würde.

Alfred Gangel, der Leiter des Frankfurter Liegenschaftsamtes, meint nun, dass die Betreiber gegen das Gesetz verstoßen würden. Dritte hätten seiner Meinung nach nie dort einziehen dürfen. Und die Justiz scheint ihm Recht zu geben, wie Virtual Nights berichtet.

Denn da nun keine Insolvenz mehr vorliegt, müssen auch keine Ansprüche gegen Dritte erfüllt werden. Daher soll jetzt die Zwangsvollstreckung eröffnet und der Club geräumt werden.

Wie es weitergehen wird, werdet ihr hier lesen.

Wie es überhaupt mit Frankfurt weitergeht, dürfte nicht nur die Frankfurter interessieren, denn mit dem Ende des Cocoonclub fällt mit dem U60311 ein weiterer über die Grenzen Mainhattans hinaus bekannter Club weg.

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