Foto: Wikipedia/ Buchla Modell 100


Eliot Curtis aus San Francisco arbeitet beruflich als Tontechniker. Auch in seiner Freizeit repariert er leidenschaftlich gerne alte Geräte. So wurde er vor kurzem auf einen analogen Synthesizer aus den 1960ern aufmerksam – das Buchla Modell 100! Ein legendäres Teil, damit erzeugten experimentierfreudige Musiker und Produzenten schon vor mehr als 50 Jahren elektronische Sounds – lange bevor es Techno gab! Curtis entschloss, das Gerät wieder instand zu setzen und begann zuerst mit der Reinigung. Keine Stunde später, „kribbelte es und mir wurde schummerig“, berichtete Curtis. Analysen von drei unterschiedlichen Laboratorien sollen später zweifelsfrei ergeben haben, dass Spuren von LSD auf dem Gerät befand. Durch die Haut seiner Finger gelangte die Substanz in seinen Körper. Insgesamt neun Stunden war er auf einem „Trip“. Seine Erklärung, da der Synthesizer in einem dunklen, kalten Raum gelagert wurde, konnte die Droge ihre Wirksamkeit über die Jahrzehnte, knapp 60 Jahre, behalten.
Spekulationen zu Folge, wurden einige Exemplare der Soundmaschine im Jahr 1966 von Ken Kesey († 66) gekauft, einem Aktionskünstler & LSD-Befürworter. Kesey baute unter anderem einen alten Schulbus um, um damit für den legalen Konsum der Droge zu werben. In den Bus baute er auch das Buchla Model 100 ein …
Auch Owsley Stanley († 76), Toningenieur der Band Grateful Dead, hatte einen Buchla Model 100. Grateful Dead sind eine DER legendären Hippie-Rockbands aus San Francisco und Stanley war seines Zeichens ein berüchtigter Produzenten von äußerst reinem LSD …

Wie dem auch sei, diese kuriose Story hat in jedem Fall einen amüsanten Unterhaltungswert!

Quelle: welt.de

 

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