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Der US-Bundesstaat Oregon ist ja bekannt für seine progressive und liberale Einstellung. Oregon war zum Beispiel der erste Bundesstaat der USA, der Marihuana legalisierte. Jetzt ist dort ein neuartiger Gesetzesvorschlag durchgegangen, der den Besitz von mindestens sechs illegalen Drogen dekriminalisieren soll.

Es geht in einem Gesetzesentwurf darum, den Drogenbesitz von einem Verbrechen zu einem geringfügigen Vergehen herabzustufen. In einem anderen wird festgelegt, das mindestens sechs Drogen dekriminalisiert werden. Mit der Vorraussetzung, dass man keine anderen Vorstrafen hat oder nicht bereits zwei mal wegen eines Drogenvergehens bestraft wurde. Beide Vorschläge kamen durch das US-Repräsentantenhaus und den Senat und liegen nun auf dem Schreibtisch von Gouverneurin Kate Brown, um unterschrieben zu werden.

Wenn die Gesetze durchkommen, wäre Oregon einer der ersten Staaten, der illegale Substanzen wie MDMA, Kokain, Heroin und Methamphetamin dekriminalisiert, sofern es für den persönlichen Gebrauch und nicht zur Weitergabe gedacht ist.

Das Gesetz soll dazu führen, dass eher auf die gesundheitlichen Bedenken aufmerksam gemacht wird, anstatt Drogenkonsumenten einfach nur strafrechtlich zu verfolgen. Wir finden, das ist ein guter Ansatz.

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