Bringmann & Kopetzki


10 Dinge, die jeder Raver macht, sobald die ersten Open Airs wieder erlaubt sind. Ja, wir werden es richtig krachen lassen!
Und nein, Glitterboobs gehören nicht dazu. 

 

1. Vorglühen
Sobald es wieder losgeht könnt ihr eure Vorfreude nicht mehr im Zaum halten. Es gibt kein Warten, keine Geduld. Es wird sofort bis zum nächsten Wochenende vorgeglüht und der Pegel gehalten. Nie wieder nüchtern. Das sollte eine Lehre aus dieser Krise sein.

2. 1.000.000 Squats
Nach vier Monaten Tanzpause sind einige Raverlein von euch ganz schön eingerostet und eure Raverbeine sind schwach:

Damit die Schenkel wieder 48 Stunden am Stück tragen gibts erst mal eine Million Squats bis zum nächsten Open Air.

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3. Dealer anrufen
Endlich bekommt euer Stammdealer auch mal wieder einen Anruf von euch. Oder wenigstens ne SMS. Der fühlt sich ja schon wie Oma Helga, die im Altersheim auch maximal alle vier Monate einen Anruf von der lieben Verwandtschaft bekommt, wenn sich in dieser Zeit dann das schlechte Gewissen maximal angestaut hat.
Euer Dealer freut sich allerdings neben menschlichem Kontakt natürlich auch noch über die Kohle. Es geht hier um Existenzen, um die gebangt wurde. Denn von der Bundesregierung kam dahingehend herzlich wenig in Sachen Corona-Hilfe. Zumindest unseren Recherchen zufolge wurden die meisten Anträge der Hausdealer abgelehnt.

4. Eintanzen
Damit die Ravermoves auch wieder geschmeidig aus der Hüfte kommen, wird zu Hause erstmal ordentlich eingetanzt.

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5. Haustürschlüssel suchen
Wer seit nunmehr vier Monaten nicht mehr aus dem Haus gegangen ist, hat keine Ahnung, wo sein Hausschlüssel liegen könnte. Wofür auch rausgehen?
Clubs geschlossen, Open Airs verboten, Festivals abgesagt …
… die Pizzeria um die Ecke liefert nach Hause und es gibt Amazon.

6. 1 Woche vor der Location campen
Es wäre ja absolut nichts schlimmer, als wenn ihr das erste Open Air des Jahres verpassen würdet. Da geht man lieber kein Risiko ein und zeltet ne Woche vorher bereits an Platz 1 in der Schlange.

7. In die Kirche gehen und ne Kerze anmachen
Ja, ihr alle habt einen Pakt mit dem Technogott abgeschlossen. Wir haben euch doch alle jeden Abend vor eurem Bett knien und Stoßgebete gen Himmel schicken sehen.
Eure Wünsche wurden erhört und nun heißt es jeden Sonntagmorgen in die Kirche.
… und dann schnell ins Hain.

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8. Das richtige Partyoutfit rauslegen
Die Raverklamotten liegen schon so lange eingestaubt im Schrank. Endlich können sie mit voller Vorfreude wieder entmottet werden und ihrer Bestimmung nachgehen.

9. Montag freinehmen
Corona hat so manche Urlaubsplanung zunichte gemacht. Das gute daran: Da haben sich nun einige Urlaubstage angestaut, die noch bis Ende des Jahres im wahrsten Sinne des Wortes ABGEFEIERT werden müssen. (Kein Zufall, dass man das so nennt, oder?!)
Der schlaue Raver nimmt sich ein Herz und allen Resturlaub zusammen und macht einfach jeden Montag bis Jahresende frei.

10. In Sonnencreme baden
Dein Raverkörper ist doch eigentlich nicht für die Sonne gemacht. Du fühlst dich am wohlsten auf meist dunklen Fleckchen der Club-Tanzfläche. Das Open Air nimmst du als Sommeralternative mit, würdest es aber nicht gegen die Dunkelheit tauschen wollen. Und nun sind wir hier. Und dir steht ein Tag in praller Sonne bevor, obwohl deine Raverhaut das letzte mal UV Strahlung abbekommen hat als man in der Panoramabar kurz einmal die Lichtblenden für 30 Sekunden gekippt wurden und die sanfte Morgensonne deinen nackten Oberkörper geküsst hat.

 

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