cool


Was waren das noch güldene Zeiten, als der Clubbesitzer oder Partyveranstalter direkt mit dem Künstler Termine abstimmen konnte. Lang ist es her. Mittlerweile verfügt jeder Star über einen Hofstaat bestehend aus Manager, Booker und persönlicher Assistent aka Mädchen für Alles. Facebook zeigt uns, dass es ein Booker mittlerweile oft besser hat als der Künstler selbst. Zumindest wenn er mit seinem Künstler mitreisen und ihn betreuen kann.

Wir haben uns mal umgehört und 12 Gründe zusammengetragen, wieso es ein Booker sogar noch besser hat als der Künstler selbst.

1) Der Booker hat mehr Zeit, Bilder von dem Auftritt aufzunehmen und diese via facebook, twitter und instagram zu teilen. Sich selbst packt er natürlich immer nonchalant in den Hintergrund…
2) Der Booker hat mehr Macht als dem Clubbetreiber lieb ist. Wenn ihm der Club, der angefragt hat, nicht gefällt, kann er unter ‚absolut nachvollziehbaren Argumenten‘ ablehnen. „Du, dem / der hat es das letzte Mal nicht so gut gefallen bei Dir – musst Du verstehen“…
3) Der Booker hat die Möglichkeit, seinem Künstler jedes Wochenende aufs Neue zu zeigen, wie sehr er ihn wertschätzt. Auch wenn der Künstler gar nicht unbedingt auf eine Suite im 5-Sterne-Schlosshotel besteht…
4) Booker sind immer die Nice Guys. Wenn negatives Feedback kommt, ist es natürlich immer vom Künstler…
5) Booker müssen nie mehr alleine im Hotelzimmer schlafen. Irgendjemand fällt immer ab….
6) Booker sind die neuen Superstars, weil sie einfach auf alles 15 % draufschlagen – auch auf Tiernahrung…
7) Booker können sich ihren Jahresurlaub sparen, da sie ständig um die Welt jetten und alle Wunschziele gratis und per Businessclass bereisen…
8) Booker müssen nicht mal etwas gelernt haben, um einen auf Dicke Hose machen zu können….
9) Booker müssen sich nicht ehelich an einen Künstler binden. Bleibt der Erfolg aus, kann der nächste Superstar bearbeitet werden…
10) Booker haben die Möglichkeit, wenn sie dann doch nicht zufrieden sind, aus der zweiten Reihe heraus alles wegzuknallen, sich mit zu verbuchen. ‚Klar bekommst Du XXXX, aber wer spielt denn das Warm-Up? Da ist er sehr pingelig und setzt auf vertraute Personen…‘
11) Booker können frei über ihre ‚Arbeitszeit‘ verfügen. Montags ist das Office sowieso immer geschlossen und dann schauen wir mal…
12) Booker können die Endorsement-Waren des Künstlers auftragen, da dieser ja sowieso nur schwarz trägt. Es sei denn, es handelt sich um Pressebilder…

warehouse

Danke an das Warehouse!!!

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