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Die Zürcher Street Parade wird knackige 25! Und nicht nur das: Nach dem Aus der Loveparade ist die Street Parade nun auch die größte Techno-Party ihrer Art auf der Welt. Die Vorbereitungen zu dem Jubiläumsrave am 13. August laufen auf Hochtouren. Kein Geringerer als Techno-Großmeister Carl Cox, der dieses Jahr seine letzte Saison im Space auf Ibiza spielt, wird als einer der Headliner das diesjährige Jubiläum anführen.

Das hätte sich der damalige Mathestudent Marek Krynski wohl nicht erträumt, als er im Jahr 1992, geflasht von der Loveparade, seine eigene kleine Demo für „Liebe, Frieden, Freiheit, Großzügigkeit und Toleranz“ bei der Polizei in Zürich anmeldete. Als die erste Street Parade mit sieben Love-Mobiles, von denen nur eines richtig funktionierte, über die Straßen holpert, ist es ein umso größerer Erfolg, dass bei der Premiere rund 1.000 Menschen dem Umzug folgen. Niemand hatte so recht daran geglaubt, dass mitten am Tag in Zürich irgendjemand tanzen würde.

Als Afterparty kommt Arnold Meyers Riesenevent „Energy“ in der SRO-Kugellagerfabrik wie gerufen. Bereits im nächsten Jahr hat sich die Street Parade dann schon aus den Kinderschuhen getanzt und zu einem eigentlichen Mega-Anlass entwickelt. Leila Benaissa bringt mit Sven Väth und Dr. Motte, dem Begründer der Loveparade Berlin, Techno-Prominenz nach Zürich und lockt damit zehnmal mehr Raver in die Schweiz als im ersten Jahr. Über 10.000 Teilnehmer ziehen am 28. August 1993 durch Zürich. Erstmals findet auch die anschließende „Energy“ im Hallenstadion statt. Die Street Parade 1993 verschafft Zürich endgültig einen Platz auf der Techno-Landkarte. Dank der Solidarisierung in der Bevölkerung wird auch ein zeitweise ausgesprochenes Verbot im Jahr 1994 wieder aufgehoben, sodass die Parade seit ihrer Gründung regelmäßig durch die Straßen zieht und kontinuierlich gewachsen ist – angeführt von großkalibrigen Acts wie Paul Van Dyk, Fritz Kalkbrenner, Fedde le Grand oder Ferry Corsten.

Mit über einer Million Besucher im Jahr 2001 tritt die ehemals kleine Schweizer Demo schließlich aus dem Schatten ihres großen Vorbilds, der Loveparade. Die Eine-Million-Marke wurde letztes Jahr erneut geknackt, so viele Raver waren bei schönstem Sommerwetter im Schlepptau von 26 Love-Mobiles unterwegs. Auf Wagen Nr. 1 führte Echo-Gewinner Robin Schulz den Tross an. Ein noch nie dagewesenes Line-up mit vielen Chartbreakern und Clublegenden begeisterte von den Love-Mobiles und den sechs Bühnen die friedlich euphorischen Massen. Erstmals wurde die Street Parade von MTV live übertragen. Mit der stets steigenden Energie der letzten 25 Jahre und der Vorfreude auf den Geburtstag wird der Jubiläumsrave auf jeden Fall ein riesiges buntes Fest auf der guten alten zu Beats und Bass eingestampften Route um das Zürcher Seebecken. Mit dabei sind auch noch unter anderem Pan-Pot, LOCO DICE und Art Department.

Rund 30 Love-Mobiles, bunt dekorierte Trucks, bestückt mit fetten Musikanlagen, DJs und Partypeople, erwarten euch. Neben den rollenden Stages komplettieren sieben große Bühnen entlang der Route das Großevent mit Top-DJs, Live-Acts, Multimedia und Tanzanimationen. Schon von Donnerstagabend und bis in den frühen Montagmorgen finden in der ganzen Stadt und Agglomeration Zürich rund 100 große und kleine Partys im Dunstkreis der Street Parade statt. Die 2,4 Kilometer lange Street-Parade-Route wird wieder die gleiche wie in den Vorjahren sein: Der Umzug der Love-Mobiles startet beim Utoquai im Zürcher Seefeldquartier. Danach rollen die Trucks rund um das Zürcher Seebecken über Bellevue, Quaibrücke und Bürkliplatz bis zum Hafendamm Enge. Bis 00:00 Uhr wird bei allen Bühnen der Abschluss der Street Parade gefeiert. Für weitere Infos checkt die Website der Street Parade und macht euch bereit für euren Roadtrip zu unseren Nachbarn! Denn was braucht man mehr als Berge, See, eine ausgelassene Crowd aus der ganzen Welt und Schweizer Schokolade?

Street Parade // 13.08.2016 // Zürich, Schweiz
Line-up: Carl Cox, LOCO DICE, Pan-Pot, Nic Fanciulli, Art Department, Steve Lawler u. v. a.

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www.streetparade.com

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Zürich – Klein, bunt und sehr unterhaltsam

Mit ihrer Einwohnerzahl von rund 400.000 Menschen gehört Zürich wohl zu den kleinsten modernen Weltstädten. Doch die kleine, lebendige und dynamische Metropole im Herzen Europas kann mehr als nur Großbanken oder Versicherungen vorweisen. Schließlich wird die größte Stadt der Schweiz nicht umsonst in der Liste der Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit geführt. Hier spielen neben den wirtschaftlichen natürlich auch die gesellschaftlichen und kulturellen Aspekte eine große Rolle. Zürich ist eine bunte Stadt, ihre Einwohner kommen aus rund 170 verschiedenen Ländern und diese verschiedenen Kulturen, Mentalitäten und Lebensstile machen die Stadt am Zürichsee weltoffen. Auch Nachtschwärmer kommen in Zürich mit dem größten Angebot an Bars und Clubs in der Schweiz auf ihre Kosten. Und da die Stadt nun mal nicht so groß ist wie vergleichbare kulturelle Hochburgen, kommt man hier schnell von der einen zur anderen Location. Für die Freunde elektronischer Musik sind hier beispielsweise Etablissements wie der Club Supermarket interessant. Er gehört zu den Pionieren des Nachtlebens in Zürich-West, das sich von damaliger, industrieller Brachlandschaft zum heutigen Trendviertel gemausert hat. Der Supermarket selbst ist eine ehemalige Autogarage, der internationale Szeneacts beherbergt und den Züricher Underground fördert. Im Untergeschoss eines Bürogebäudes unweit des Albisriederplatz befindet sich Frieda’s Büxe. Der Club ist bekannt für seine legendären After-Hour-Partys und auch Schlange stehen gehört hier zum Programm. Ein weiteres großes Event ist das Musikfestival Zürich Openair, das in der Nähe des Flughafens beheimatet ist. Vom 24.-27. August 2016 findet es bereits zum sechsten Mal statt und beeindruckt wie begeistert seine Besucher jedes mal aufs neue mit seiner tollen Stimmung auf wie neben der Bühne. Die Musikfans feiern hier von Mittwoch bis Samstag zum Sound zahlreicher Bands, DJs und Live-Acts wie Die Antwoord, The Chemical Brothers, Boys Noize, Camo & Krooked, Hudson Mohawke, Bloc Party, Four Tet, Maceo Plex, Digitalism, Underworld oder Booka Shade. Es ist also auch im elektronischen Bereich wieder allerhand geboten. Alle weiteren Informationen zu Tickets, Preisen und Unterkunft findet ihr im Übrigen auf der Website des Zürich Openair. Natürlich feiern die Zürcherinnen und Zürcher sowie die zahlreichen Touristen aus aller Welt nicht nur lautstark zu Musik in Clubs, zu Konzerten oder auf Festivals. Etwas entspannter dafür vermutlich umso unterhaltsamer geht es beim Red Bull Flugtag, am Samstag den 16. Juli in Zürich zu. Dieser kommt nach fünf Jahren wieder zurück in die Schweiz. Es geht hier jedoch nicht um PS-starke Highspeed-Flugzeuge. Ganz im Gegenteil. Hier dürften sich alle ambitionierten Luftfahrtkapitäne und Hobbypiloten beweisen und ihre selbstgeschraubten Flugobjekte zur Schau stellen. Natürlich unter Wettkampfbedingungen, denn wer am weitesten fliegt, den erwarten Ruhm, Ehre und Beifall von den Zuschauerrängen. Eine Jury vor Ort bewertet die Bruchpiloten in den Kriterien Kreativität, Darbietung und Weite. Der Weltrekord wurde übrigens 2013 mit einer Flugweite von 78,65 m aufgestellt. Ob dieser Wert beim Flug über den Zürichsee geschlagen werden kann? Wir werden es sehen! Der Eintritt zu diesem höchst unterhaltsamen Event ist auf alle Fälle frei. Wer also noch keinen Urlaub gebucht hat, der möge doch mal über einen Städtetrip in die kleine Weltstadt zwischen Bergen und See nachdenken. Wir wünschen euch viel Spaß dabei!