Grafik: Gubis eher nicht so dolle Seite

Corona alias Corinna oder auch „Was zum Teufel ist mit dem Jahr 2020 los?“ hat unser ganzes Leben umgekrempelt. Auch wir Raver sind davon betroffen. Wir möchten euch hingegen aller schlechten Nachrichten auch etwas Gutes an der ganzen Sache präsentieren.

 

1. Die ersten Partys werden heftig
Wer jedes Wochenende feiern geht, weiß das Nachtleben manchmal gar nicht mehr so ganz zu schätzen. Dank Corona freuen wir uns jetzt sogar, wenn der Malle-Typ in der Wohnung nebenan Geburtstag hat und uns zum nicht ganz so legalen Sit-In einlädt… Das Gute: Die ersten legalen Partys werden einfach eskalieren. Wir freuen uns schon jetzt. Abfahrt!

2. Drogenentzug
So manch ein Raver stolpert normalerweise am Wochenende oder auch die ganze Woche über von Party zu Party und zur Afterhour. Kein Wunder, dass einige von illegalen Substanzen schon gar nicht mehr runterkommen. Dank Corona bekommen genau diese verdrufften Körper jetzt eine Pause. Weil 1. nichts mehr geht und 2. viele Dealer einen Engpass haben. Wir finden das super. Finger weg von den bösen Sachen!

3. Unsere Ohren haben Zeit sich zu erholen
Wir vermissen es gar nicht. Das Klingeln, Piepen und Rauschen in den Ohren nach einer langen Partynacht. Unsere Ohren danken uns für die Ruhe vor durchgeknallten oder übersteuerten Anlagen in Clubs.

4. Man ist in der Lage vernünftig zu arbeiten
Wir haben so einige Nächte komplett übertrieben und sind erst Sonntagabend volltrunken ins Haus gestolpert. Dass unser Job darunter gelitten hat, kann wohl kaum einer bestreiten… Prioritäten sind nun mal wichtig. Jetzt haben wir endlich wieder Zeit im Job Gas zu geben.

5. Man hat Zeit für Familie und Freunde
So manch ein Familientreffen musste bei einigen der Afterhour oder dem Auskatern weichen. Sorry Family, wir nehmen uns jetzt die Zeit für euch.

6. Das Bankkonto erholt sich
R.I.P. Festivalsommer. Bis zum Corona-Ausbruch war ausnahmslos jedes Wochenende mit Open Airs und Festivals verplant. Das kann ganz schön auf den Geldbeutel gehen. Da wir jetzt den ganzen Sommer zuhause bleiben und unser Geld auch nicht in die Thekenkasse der Clubs investieren, sieht es auf unserem Bankkonto wieder ganz nett aus.

7. Musikstreaming wird normal
Bis um Ausbruch des Virus waren Musikstreams am Wochenende – insbesondere kleinere – nicht sonderlich beliebt. Jetzt ist es das einzige an das sich die Raver klammern können, wenn die Gelüste nach elektronischer Musik wieder durchkommen.

8. Man schätzt sein soziales Umfeld und Leben wieder
Isso, oder? Wir vermissen unsere Raverbuddys sehr!

 

 

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