Partys in Zürich sind doch nur Schweizer Käse? Von wegen! Das Antinomy liefert den ultimativen Beweis: Die Schweiz kann Techno. Und zwar sogar vor exorbitant großartiger Kulisse – im Hotel Reine Victoria, einem Barockbau mit ganz besonderem Flair. Wer mehr über die Feierei Ende November wissen möchte, krallt sich entweder die September-Ausgabe oder klickt unten auf den Artikel-Link zum Event – dort gibt es alle Infos. Hier und heute wollen wir einmal hinter die Kulissen blicken. Und das macht man am besten mit wem? Genau, mit dem Veranstalter. Vorhang auf für Marco Diener!


Hi, Marco. Stichworte „SpaceMonki“, „Terrazzza“ und „Antinomy“. Wer steckt hinter diesen Projekten? Stell dich den Lesern doch mal kurz vor.

Hallo zusammen! Mein Name ist Marco Diener und ich liebe Zürich genauso wie meine Heimatstadt Chur, in der ich aufgewachsen bin. Dieses Jahr feiere ich 15 Jahre Zürich und zehnjähriges Nightlife-Jubiläum. Gestartet habe ich meine Karriere an der Tür als Selekteur, danach ging es weiter vom Promoter zum Eventmanager, Veranstalter und schließlich Geschäftsführer von Terrazzza, SpaceMonki und Antinomy sowie Mitveranstalter der Eventserie „Erika The Pinata“. Ich bin mit Leib und Seele Gastgeber; das habe ich von meiner Mutter geerbt, die 15 Jahre lang ein Hotel führte. Terrazzza ist mein erstes Lebenswerk und mein Herzensprojekt. Daneben gibt es aber noch zwei nicht weniger wichtige Projekte: SpaceMonki und dessen Off-Party Antinomy, die ich auch in Zukunft weiterentwickeln werde. Meine größte Leidenschaft ist es, für all meine Gäste epische, unvergessliche Momente zu schaffen, an die sie sich gerne erinnern.

Beim Antinomy hast du ein sehr abwechslungsreiches Line-up zusammengestellt. Welches Konzept steckt dahinter, welchen Anspruch hast du bei den Booking-Anfragen und wie groß ist dein Team dahinter?

Mit dem aktuellen Line-up für Antinomy in St. Moritz wollen wir uns weiter entfalten und unseren Horizont erweitern. Dafür laden wir Artists ein, von denen wir überzeugt sind, dass sie musikalisch und persönlich eine große Bereicherung für den Daytimer sind. Das Core-Team besteht aus vier Personen, die das Event gemeinsam planen. Natürlich wäre die Durchführung ohne zusätzliche Helfer und Supporter gar nicht möglich.

 

Fast genauso wichtig wie die Namen im Line-up ist die Wahl der Location. Und hier hast du einen echten Glücksgriff gelandet: das Hotel Reine Victoria in St. Moritz. High-Class-Dancefloor für die Techno-Community?

Mit dem Glücksgriff muss ich dir recht geben. St. Moritz spiegelt für mich das echte Engadiner Wohlgefühl in den Bündner Bergen wider. Das Reine Victoria hat eine erstklassige Raumaufteilung, einen altmodischen Theatersaal sowie einen Außenbereich und ein altes Saunabad, das wir in die Party integrieren. Das gesamte Hotel zeigt sich im Barockstil und die Wände sind mit wunderschönen Gemälden und Kunstwerken ausgestattet. Viele dieser Elemente werden beim Event inszeniert und fließen ins Konzept mit ein. Das ganze Hotel wird von den Eventteilnehmern bewohnt und hat viele bequeme Ecken, die man entdecken kann. Gleich gegenüber befinden sich die Therme und das Hotel Laudinella, das auch als Unterkunft gebucht werden kann – beste Pizza in ganz St. Moritz übrigens! Nicht außer Acht lassen möchte ich das Vivai, wo Powerfrau Lilly Palmer am Freitag gastiert.

 

Welche Idee hast du mit Antinomy verfolgt und was unterscheidet das Event von anderen Veranstaltungen?

Fernab vom täglichen Stress das Leben feiern. Mit Destinationen wie dem Üetliberg oder St. Moritz eignet sich Antinomy optimal für einen Weekend-Trip. Mit einem Rundum-sorglos-Paket, durch das sich unsere Gäste um nichts kümmern müssen, erschaffen wir einzigartige Gruppendynamiken und die perfekte Basis für neue Bekanntschaften und Liebe.

Um ein Event mit so hochkarätigen Namen auf die Beine zu stellen, bedarf es einer guten Sponsor-Kampagne. Wie schwer ist es heutzutage, Firmen für solche Veranstaltung zu begeistern und letztendlich zu gewinnen?

Mit unseren langjährigen Partnern und Freunden werden wir uns eigentlich immer einig. Freundschaften zu pflegen und ein klares Konzept zu haben hilft dabei natürlich. Oft geht es dabei nicht nur im Geld, sondern auch um Eventmaterial und generellen Support.

Aufgrund deiner langjährigen Erfahrung im Veranstaltungsbereich kennst du natürlich die Schweizer Musik- und Clubszene. Wie hat sie sich deiner Meinung nach in den letzten Jahren verändert?

Zürich ist ein echtes Party-Mekka: abwechslungsreich und kreativ. Mit einer gigantischen Streetparade, den ganzen Festivals wie z. B. dem ZH Open Air, Terrazzza Horse Park Festival, Rakete am See, den vielen Quartierfesten, der großen Auswahl an Clubs und Bars oder der lebendigen Langstrasse, wo rund um die Uhr Betrieb ist, hat Zürich wirklich viel zu bieten. Unser Nachtleben ist sehr aktiv und die Zürcher sind sehr partyfreudig. Von diversen Konzerten über Parties bis hin zu einem erholsamen Sonntag in einer unserer wundervollen Bade-Hotspots am See oder im Fluss hat die Stadt jeden Tag etwas Spannendes zu bieten. Zürich ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Viele verbinden mit der Schweiz die Street Parade. Was hältst du generell von solchen Großveranstaltungen im Vergleich zu Club-Events?

Ich liebe solche Großveranstaltungen wie die Street Parade. Eine Gemeinschaft für Toleranz. Ganz Europa schaut dann nach Zürich und es ist wundervoll, ein solches Event bei uns zu haben und zu erleben. Viele Clubs und Leute aus dem Nachtleben sind involviert, und wir können so an diversen Projekten teilhaben und vielen Gästen ein tolles Erlebnis ermöglichen.

Thema Clubs. Du betreibst ja den SpaceMonki in Zürich – und diesbezüglich haben wir auch vor Kurzem das Programm für die zweite Jahreshälfte veröffentlicht. Plauder doch mal aus dem Nähkästchen, was ihr so geplant habt und wohin die Reise 2020 gehen wird.

Wir haben uns als Team richtig gut entwickelt und waren während des Sommers kreativ, damit wir unseren Gästen immer wieder etwas Neues bieten können. Diesen Winter gibt es deshalb zwei Floor-Konzepte: „The Galaxy“ und „Bains&Douches“. Zusätzlich haben wir unser Team durch Yannick und OJ im Eventmanagement verstärkt. Das SpaceMonki bietet Platz für 400 Gäste über zwei Floors und liegt im Kreis 5 an der Limmatstraße. Wir bieten ein sehr vielseitiges Programm mit vielen Künstlern aus den Genres Techno, Minimal, Drum’n’Bass, Afro-House und Progressive House. Ist allemal einen Besuch wert beim Stadtaffen.

30.11.2019 • Hotel Reine Victoria, St. Moritz (Schweiz)

Line-up: Âme, Karotte, Claptone, Giorgia Angiuli, Worakls, Township Rebellion, SAM MADI, Kaylee
Line-up Afterparty: Lilly Palmer, La Roccia, D.M.G., Federspiel

www.spacemonki.ch

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