Angebrannte Eier führen Polizei zu Drogen und Munition

Eier

Es heißt ja immer, Eier zu kochen sei kinderleicht. Wasser in den Topf, Herd an, ein paar Minuten warten – fertig. In Waren (Müritz) entwickelte sich aus genau diesem simplen Rezept allerdings ein Einsatz, den vermutlich niemand auf seiner Frühstücks-Bingo-Karte hatte.

Der Koch oder die Köchin hatte die Eier offenbar etwas zu lange sich selbst überlassen. Und mit „etwas zu lange“ ist hier nicht gemeint, dass das Eigelb hart wurde. Die Eier gingen praktisch in die nächste Evolutionsstufe über und produzierten derart viel Rauch, dass der Rauchmelder pflichtbewusst Alarm schlug.

Wenig später standen Feuerwehr und Polizei vor der Tür. Während sich die Einsatzkräfte vermutlich auf den Klassiker „vergessenes Essen auf dem Herd“ einstellten, wartete in der Wohnung eine Überraschung, die definitiv nicht zum Frühstück gehörte. Denn neben dem mittlerweile hoffnungslos überforderten Kochtopf entdeckten die Beamten mehrere mutmaßliche Betäubungsmittel und diverses Zubehör. Eigentlich waren die Eier nur für das Frühstück eingeplant. Stattdessen lieferten sie unfreiwillig den Auftakt für kriminalpolizeiliche Ermittlungen. Das schafft nicht einmal ein besonders ambitioniertes Huhn.

Die Moral der Geschichte? Rauchmelder sind echte Multitalente. Sie warnen nicht nur vor Feuer, sondern sorgen gelegentlich auch dafür, dass andere Dinge ans Licht kommen, die ihre Besitzer vermutlich lieber unter Verschluss gehalten hätten.

Für die Eier selbst kam jede Hilfe allerdings zu spät. Sie dürften ihren Gargrad weit hinter „hart gekocht“ verlassen und den Status „archäologischer Fund“ erreicht haben. Kulinarisch war an diesem Morgen also nichts mehr zu retten.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass angebrannte Eier selten für gute Laune sorgen. In diesem Fall lieferten sie allerdings den wohl ungewöhnlichsten Polizeieinsatz des Tages. Manchmal reicht eben schon ein vergessener Kochtopf, um aus einem ganz normalen Frühstück eine Geschichte zu machen, die selbst Drehbuchautoren vermutlich für etwas zu übertrieben gehalten hätten.

Quelle: newsflash24.de

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