Symbolbild: BigCityBeats WORLD CLUB DOME Drive-In Edition in Düsseldorf


Wir berichteten heute Morgen vorschnell über den Gig von Gestört aber GeiL im Rahmen eine Autokino-Festivals in Cottbus. Dabei kam es dazu, dass sich Menschen gegen Ende des Gigs vor der Bühne versammelten, was bei vielen angesichts der Corona-Situation auf Verwunderung stieß. Dies war aber behördlich genehmigt, wie das Statement der Veranstalter aussagt:

 

Im Zeitraum vom 13. Mai bis 14. Juni fand in Cottbus das AutoKinoFestival statt. Diesem Event sind detaillierte Planungen vorausgegangen. Insbesondere die hohen Auflagen aus der Brandenburger Eindämmungsverordnung und der dazugehörigen Regelungen der Stadt Cottbus hatten hier stets höchste Priorität. Unter anderem führte diese Prioritätensetzung zu einem späteren Start des Festivals welches eigentlich für den Anfang Mai geplant war. Jede Veranstaltung wurde entsprechend der Verordnungen im Rahmen des eigens aufgestellten Hygienekonzepts durchgeführt. Zudem fand ein regelmäßiger Austausch zwischen dem Veranstalter und den verantwortlichen Behörden wie z.B. dem Ordnungs- und Gesundheitsamt statt. Die Teilnehmer jeder Veranstaltung wurden am Einlass mittels Flyer sowie per Unterweisungsvideo auf der Leinwand auf sämtliche einzuhaltenden Regelungen hingewiesen. Zudem wurde die Einhaltung durch das Personal kontrolliert. Die Abschlussveranstaltung am 14. Juni bildete hierbei keine Ausnahme.

Die entsprechende Eindämmungsverordnung vom 27. Mai welche am 6. Juni in Kraft trat und bis zum 14. Juni galt, erlaubte es in Brandenburg kulturelle Veranstaltungen im Freien bis zu 150 Personen durchzuführen. Dementsprechend durften Fahrzeuge unter Einhaltung der Hygienestandards und der Abstandsregeln verlassen werden. Ab dem 15. Juni sind in Brandenburg im Zuge der neuen Umgangsverordnung sogar Open-Air- Veranstaltungen bis zu 1000 Personen gestattet. Zu keinem Zeitpunkt der Veranstaltung befanden sich mehr als 150 Personen außerhalb ihres Autos und bereits kleinere Menschenansammlungen wurden zu jeder Zeit vom Personal gebeten, sich aufzulösen. Auch möchten wir betonen, dass nur wir als Veranstalter und nicht die auftretenden Acts, denen wir für ihre Performances in dieser gerade für die Künstler überaus angespannten Zeit sehr dankbar sind, für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich sind. Dies gilt natürlich auch für den Act an unserem letzten Abend „Gestört aber Geil“.

Wir sind froh, vielen Künstlern über mehr als 4 Wochen die Möglichkeit gegeben zu haben, auch in dieser schwierigen Zeit aufzutreten. Unzähligen Besuchern aus der gesamten Lausitz haben wir damit ein breites kulturelles Angebot machen können. Wir hoffen nun, dass im Zuge weiterer Lockerungen alle Veranstalter und Künstler in absehbarer Zeit in gewohnter Form Konzerte und Shows durchführen können.

Cottbus, den 16.06.2020
Alexander Kappe & Lausitzer Rundschau

 

 

 

 

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