Quelle: Polizei


Eigentlich müsste es sich ja langsam überall herumgesprochen haben, dass Kokain oft in Obstlieferungen, vorzugsweise Bananen oder Ananas, geschmuggelt wird. Doch scheinbar kann man nicht einfach jede Lieferung durchsuchen.

Denn immer wieder tauchen die Kokspakete zwischen den Bananen auf. In diesem Fall eine relativ kleine Ladung: 87 Kilogramm Kokain wurden in fünf Filialen einer Einzelhandelskette im Rhein-Main-Gebiet in Hessen entdeckt. Mehr als drei Millionen Euro hätte das Rauschgift auf dem Schwarzmarkt eingebracht.

Die Beamten sind sich ziemlich sicher, dass der Stoff von Südamerika über Hamburg mit den Bananen in bundesweit existierende Reifehallen transportiert wurde. Man geht davon aus, dass das Kokain durch einen Irrtum nicht den gewünschten Empfänger erreicht hat. Die Geschäfte hatten wohl kaum Bananen mit Koks bestellt.

Wie bereits erwähnt, wird das Rauschgift oft in Südfruchtlieferungen versteckt. Erst vor Kurzem wurde in Bayern auch in Bananenkartons eine größere Menge an Kokain sichergestellt. Der damalige Fund war aber eine Menge im Tonnenbereich. Also nicht zu vergleichen mit den „läppischen“ 87 Kilogramm…

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