Wie wir bereits in einem unserer letzten Artikel berichtet haben, Berlin: Intransparenz bei Corona-Soforthilfen für Clubs – Watergate verärgert, läuft in Berlin momentan einiges schief. Die Corona-Soforthilfen für Clubs werden teilweise unverhältnismäßig ausgeschüttet und für Clubbetreiber ist das Ganze nicht transparent genug. Der Umfang der (wenn überhaupt ausgeschütteten) Hilfspakete in Berlin ist nicht groß genug und so stehen Clubs weiter unter finanziellem Druck. Die Berliner Clubcommission fungiert in Berlin als Stimme der Szene und hat einen Lösungsansatz parat. 

Die Clubcommission führt in dieser Woche eine Befragung ihrer Mitglieder durch, um aktuelle Informationen über mögliche Liquiditätsengpässe und ausbleibenden Soforthilfen zu erhalten. Danach könnte sie mit den entsprechenden Senatsverwaltungen Lösungswege erarbeiten.
Laut einer aktuellen Studie der Clubcommission gibt es in Berlin ca. 140 Clubs, sowie weitere 140 Club-Veranstaltungsagenturen mit ingesamt über 9.000 Angestellten. Von den Auswirkungen der Pandemie auf die Clubs sind auch Bookingagenturen und Labels betroffen, sowie die über ca. 20.000 in Berlin lebenden Künstler*innen und tausende Soloselbständige wie Techniker*innen, Grafiker*innen usw.

Dieser Lösungsansatz wäre eine gute Möglichkeit, um den Notstand, in dem sich die Berliner Clubs und Mitarbeiter der Szene momentan befinden, in vollem Umfang für die Senatsverwaltungen greifbar zu machen. Danke für euren Einsatz liebe Clubcommission!

 

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