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Kraftwerk Berlin


Der Gründer des Tresor, Dimitri Hegemann, hat heute seine Pläne vorgestellt, sein angestrebtes Berliner Techno-Museum im Kraftwerk Berlin zu eröffnen. Das Kraftwerk Berlin ist ebenfalls seit 2007 die Heimat des Tresor Clubs. Hegemann hat seine Idee für das Museum erstmals im Jahr 2015 vorgestellt. Er spricht allerdings ungern von einem Museum. Er sieht das Projekt eher als eine Art „lebendiges Archiv für elektronische Musik“, da Techno in Berlin immer noch lebendig und inspirierend ist. Was er allerdings den jüngeren Generationen an Techno-Fans näherbringen will, ist das Gefühl direkt nach dem Fall der Berliner Mauer in dunklen Kellern zu elektronischer Musik zu tanzen. Seine Idee dahinter ist es, Menschen die gewöhnlich nicht in Clubs gehen das Gefühl zu vermitteln wie es sich anfühlt einen dunklen Raum voller Nebel zu betreten, wo sich in einer Ecke die Silhouette des DJs abzeichnet, eine Bar aus dem Nebel auftaucht und plötzlich der Bass einsetzt und die Party beginnt. Zuerst war angedacht, die Eröffnung des Museums zusammen mit dem 25. Geburtstag des Tresor zu feiern, welcher noch in diesem Jahr im Winter ist. Jedoch ist aufgrund der verbliebenen Zeit kaum mehr damit zu rechnen.

Hegemann ist nicht der einzige, der eine Art Techno-Museum plant. Im April 2015 gab Andreas Thomalla, auch bekannt als Talla 2XLC, bekannt das Museum of Modern Electronic Music (MOMEM) in Frankfurt zu eröffnen. Thomalla gab als Eröffnungsdatum das Jahr 2017 an.

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Foto: Kraftwerk Berlin