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Nachdem die britische Regierung bereits vor kurzem angekündigt hatte, härter gegen illegale Raves, bzw. gegen Verstöße gegen die Corona-Regeln durchzugreifen, treten heute, am 28. August, einige neue Regelungen in Kraft. Und die sind, salopp formuliert, nicht besonders schonend für den Geldbeutel.

Bei Zusammenkünften von mehr als 30 Personen können die Verantwortlichen in England ab sofort mit bis zu 10.000 Pfund Strafe belangt werden.

Ein rigoroseres Durchgreifen wird ab sofort auch beim Missachten der Maskenpflicht herrschen: Beim ersten Vergehen kostet es 100 Pfund Strafen, mit jedem weiteren Verstoß verdoppelt sich die Strafe – auf bis zu 3.200 Pfund. Schottland, Wales und Nordirland stellen diesbezüglich ihre eigenen Regeln auf.

Mit diesen Schritten reagiert man in Großbritannien nicht nur auf die wachsende Zahl illegaler Raves, sondern auch auf die allgemein steigenden Corona-Fallzahlen. Allein in London vermeldete die Polizei gegenüber Sky News mehr als 1.000 derartige verbotene Veranstaltungen seit Ende Juni.

In England dürfen sich aktuell entweder sechs Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammenfinden oder eine Gesamtzahl von 30 Personen aus zwei Haushalten – allerdings nur draußen.

 

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Quelle: BBC, ResidentAdvisor