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Kanada kifft seit neuestem legal, ebenso wie neun US-Staaten: In immer mehr Ländern wird die Pflanze akzeptiert. Grund dafür, sind neben medizinischen Aspekten die Hoffnung der Regierungen, mehr Kontrolle über den Cannabis-Markt zu bekommen. Nicht zu vergessen sind die Steuer-Milliarden, die den einzelnen Ländern durch die Lappen gehen.

Innensenator Andres Geisel (SPD) hat sich nun eines Besseren belehren lassen und den Widerstand gegen die Freigabe des Rauschmittels aufgegeben. In einem Interview mit der „Berliner Morgenpost“ verglich er den Haschischkonsum mit dem täglichen Trinken von Bier und entschied sich direkt für eine Legalisierung. Polizei und Verbote würden den Konsum nicht mindern, deshalb müssen neue Wege eingeschlagen werden. Noch vor zwei Jahren sah das jedoch ganz anders aus, der Innensenator stimmte damals gegen den Antrag. Hat da vielleicht jemand selbst Hand an gelegt an die berüchtigte Wundertüte?

Richtig legal wäre der Stoff aber dann doch nicht, geplant ist, dass die Droge im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung kontrolliert abgegeben und verkauft wird. Da der Verkauf jedoch verboten ist, müsse das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine entsprechende Ausnahme genehmigen, für die Berlin einen Antrag stellen muss. Laut der Gesundheitsverwaltung könne dies im Herbst 2019 beim BfArM eingereicht werden.

Du findest auch, dass Cannabis legalisiert werden sollte? Dann schreib uns doch deinen Grund in die Kommentare und vielleicht findest du diesen nächste Woche in unserem Artikel: „10 Gründe warum Kiffen legal sein sollte“ wieder.

Aufklärung gibt’s hier:

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