In Basel gelten die Maßnahmen bis mindestens Ende des Jahres


In vier Kantonen der nordwestlichen Schweiz greifen ab sofort schärfere Corona-Schutzmaßnahmen. Wie das Online-Portal Watson.ch berichtet, seien in Clubs und Bars sowie bei Veranstaltungen von nun an nur noch 100 statt 300 Personen zugelassen. Betroffen sind die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn.

Mit den neuen Maßnahmen möchte man einem generellen Anstieg der Corona-Fallzahlen entgegenwirken. Gleichzeitig reagiert man auf die zahlreichen Superspreader-Fälle, durch die die (globale) Clubszene stark unter Druck geraten ist. Erwähnenswert ist an dieser Stelle der Fakt, dass viele Schweizer Clubbetreiber erst zu einem viel späteren Zeitpunkt als von der Regierung vorgesehen, wieder öffnen wollten. Auch die Teilnehmerzahl wollten viele Nachtclubs und Bars auf 150 Personen reduzieren. Der Bund erlaubte jedoch zunächst bis zu 300 Personen.

Die Dauer der neu geltenden Regelungen ist unterschiedlich. In den Kartonen Aargau und Solothurn gelten sie vorläufig bis Mitte bzw. Ende August, im Karton Basel-Stadt hingegen bis mindestens Ende des Jahres.

Die Festlegung einer 100-Gäste-Grenze bezieht sich insbesondere auf Restaurants, Clubs und Bars, in denen weder der geforderte Mindestabstand, noch das Einhalten von Hygiene-Schutzmaßnahmen (wie das Tragen von Masken möglich ist. Die Änderungen greifen außerdem bei allgemeinen Veranstaltungen (sowohl öffentlicher als auch privater Natur) wie bei Konzerten, Theaterstücken, Gottesdiensten oder Kinovorführungen.

 

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Beitragsbild: Bild von adege auf Pixabay

Quelle: watson.ch