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Dem Film hat Regisseur David Lynch, gebeutelt vom Misserfolg seines letzten Streifens „Inland Empire“, offenbar gänzlich den Rücken gekehrt. Sein erstes Soloalbum (nach diversen Kollaborationen in den vergangenen Jahrzehnten) veröffentlichte er 2011 unter dem Titel „Crazy Clown Time“. Mit „The Big Dream“ gibt es nun ein Follow- Up, und das könnte ebenso gut Soundtrack zu einem seiner Filme sein. Sein Mix aus Electronica und Blues, gespickt mit der eigenen, stark verfremdeten Stimme bildet eine düstere Surrealität. Einsamkeit, Dunkelheit, Obsession und Melancholie sind seine Themen – im Film, wie auch in der Musik. Und so ist dieses Album zumindest einer kleiner akustischer Trost für Fans von „Lost Highway“, „Mulholland Drive“ und „Twin Peaks.“ 8 Points/NicolA

 

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