Dr-Motte_001___by_Petrov-Ahner


Ihr kennt das Dorian Gray nicht nur vom Namen her, sondern wart auch mal dort? Sorry, dass wir jetzt so grausam sind, aber: Au Backe, dann gehört ihr nicht unbedingt zu den Jüngsten, sondern zu den „alten Hasen“. Viele Youngster unter euch haben den Namen des legendären Clubs aber ganz gewiss schon mal gehört. Und denjenigen, die Dorian Gray nur für ein Bildnis halten, sei gesagt: Das Dorian Gray war in den Peaktimes der 90er Jahre das, was heutzutage der World Club Dome ist: Eine Institution am Feierfirmament. Und so schließt sich der Kreis – es findet sich zusammen, was zusammen gehört:
Das Dorian Gray feiert in der 2.0-Variante seine Auferstehung – und zwar beim diesjährigen World Club Dome in Frankfurt. Am Freitag, den 1. Juni 2018 könnt ihr euch in die Zeitmaschine begeben und weit, weit zurückreisen, in die Anfangszeiten des Rave. Echte Klassiker, serviert von echten Classic-DJs. Es stehen die ganz, ganz Großen an den – nein, nicht an den Laptops, sondern an den Turntables. Hier wird noch haptisch aufgelegt, mit Vinyl. Wie damals eben aufgelegt wurde. Tretet ein und lasst euch zurückbeamen in eine wunderbare Ära, in der man die Tracks und ihre Macher noch namentlich kannte.

Und das sind sie, die Heroes of the Past:

– Talla 2XLC:
Der Mann, der mit Music Research ein riesiges Plattenlabel-Imperium betrieben hatte, unter anderem mit den Kultlabels Suck me Plasma, Mindworx und Tetsuo. Andreas Thomalla erfand den Technoclub, den viele von euch heute als gleichnamige Compilationserie kennen, und ist nach wie vor einer der meist gebuchten Classic-DJs der Welt.

– DJ Taucher: Der Mann, der im Bademantel sämtliche Traversen der Open Air-Festivals hinaufkletterte und so die minutenlangen Breaks der Trance-Klassiker nutzte. Der Mann, der mit dem Feuerzeug in eine reine Melodienphase eines Tracks den Beat simulierte, indem er mit dem Feuerzeug auf die Platte tippte. Der Mann, der natürlich auch im „Original“-Dorian Gray gespielt hat – er ist auch bei der Neuauflage dabei.

– DJ Dag:
Das Frankfurter Urgestein, das sogar bereits in einem „Tatort“ als Motorradrocker mitgewirkt hatte und diesem eine ganz besondere Note verlieh, ist ebenfalls dabei. Sein Name steht für treibende Sets. Seinen Namen bringt man aber auch mit Jam el Mar in Verbindung. Zusammen mit Rolf Ellmer (Jam el Mar) landete er als Dance 2 Trance internationale Berühmtheit. Wer kennt ihn nicht, den Klassiker „P.Ower of A.Merican N.Atives“, den großartigen Track mit der Panflöte und der Vocalline, die für Gänsehaut sorgte – und noch immer sorgt.

Dr. Motte:
Mr. Love Parade. Was 1989 als Mini-Demonstration in Berlin begann, nahm Jahre später überdeminsionale Ausmaße an – mit einem Millionenpublikum. Nach der „Ver-Kommerzialisierung“ zog sich Dr. Motte zurück und wollte mit dem Namen „Love Parade“ nichts mehr zu tun haben – zurecht, wie sich später zeigen sollte. Wir erinnern nur ungern an die Tragödie in Duisburg…

Mousse T.:
„Horny“ war der ultimative Club-House-Track 1998. Und seine Kooperation mit Tom Jones und dem weltweiten Überflieger „Sexbomb“ brachte dem Deutschen ungeahnten Erfolg. Bei Dorian Gray 2.0 @ World Club Dome werden diese Hits ganz sicher nicht fehlen.

Die Klassik(er)-Party steigt direkt im Anschluss an das große WCD-Opening mit Martin Garrix. Infos und Timetable findet ihr in Kürze online unter www.worldclubdome.com.

In der folgenden Grafik seht ihr, wer noch alles dabei ist und wer wo spielt:

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Dorian Gray 2.0 // 01.06.2018 // World Club Dome – Commerzbank Arena, Frankfurt am Main

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