20 Wissenschaftler*innen haben zusammen mit rund 40 Institutionen ein Bündnis gebildet und ein Konzept für die Rückkehr von Gästen auf kulturellen und sportlichen Großveranstaltungen vorgestellt. Mit dabei sind namenhafte Organisationen wie der DFB, der Deutsche Bühnenverein oder Musikfestivals wie Rock am Ring und Wacken. Aus den Reihen der Organisatoren hieß es, dass es bisher keine Perspektiven für eine kontrollierte Öffnung gäbe.

Der Entwurf beruft sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse und es wurden strenge Hygiene-Auflagen berücksichtigt. An der Studie waren Expert*innen aus den Fachbereichen der Infektiologie und Virologie, Gesundheitsökonomie, Raumlufttechnik, Sport- und Kulturwissenschaften sowie Rechtswissenschaften beteiligt. Die Intention war es, mit der Initiative eine mögliche Grundlage für die Politik zu liefern, um die Öffnungsperspektiven der jeweiligen Branchen zu beleuchten.

Ein Teil des Basiskonzeptes sind neben speziellen Hygiene-, Lüftungs- und Infektionsschutzregeln auch personalisierte Tickets und ein verpflichtendes Tragen einer medizinischen Maske. Bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern gilt ein Ausschankverbot von alkoholischen Getränken.

Über das Basiskonzept hinaus ist bei größeren Indoor-Locations eine höhere Besucherzahl machbar. Voraussetzung hierfür sind große Räume und eine moderne Lüftungstechnik. Das sogenannte „Maximalmodell“ erfordert ebenfalls verbindliche Antigen-Tests vor einem Event. Laut der Studie wären Veranstaltungen wie Opern, Konzerte und Sportevents bei einer Maximalauslastung möglich.

Hier geht’s zum kompletten Drei-Stufen-Plan: Deutscher Bühnenverein

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