Symbolbild


Dass Kreditkarten und Geld von Drogen kontaminiert sein könnten, ist kein Geheimnis mehr. Wer gelegentlich mit den unerlaubten Substanzen zu tun hat, muss nicht nur mit Rückständen im Körper, sondern auch um sich herum rechnen. Eine neue Studie der University of Surrey hat jetzt allerdings herausgefunden, dass auch Nicht-Drogenkonsumenten Dreck am stecken – bzw. an den Fingern – haben.

Die Zeitschrift Clinical Chemistry gab bekannt, dass 13 Prozent der drogenfreien Teilnehmer Spuren von Kokain oder Heroin an den Fingerspitzen hatten. Die Mengen waren zwar so klein, dass sie wieder sichtbar noch chemisch wirkungsvoll waren, hochempfindliche Messgeräte und Drogendetektoren diese aber erkennen konnten. Das Hintergrundproblem dieser Studie war die Objektivität von schnellen Fingerabdruckdrogentests. Es sollte sichergestellt werden, dass auch Nicht-Drogenkonsumenten Rückstände vorweisen und eine Relation zu den Spuren eines tatsächlichen Drogenkonsumenten hergestellt werden. Ohne Haar- oder Blutproben ist es möglich Drogenkontakt festzustellen. Jedoch ist das Ergebnis nicht sehr zuverlässig, da eine Person auch durch das persönliche Umfeld indirekt mit den Substanzen in Kontakt kommen kann.

Wer jetzt den direkten Weg zum Waschbecken einschlagen möchte um sich gründlich die Hände zu waschen, kann allerdings nichts mehr ausrichten. Die Finger sind besonders stark mit der Umweltverschmutzung kontaminiert, und können nicht durch mehr Hygiene bereinigt werden. Ebenso läuft es mit dem Geld. Bankangestellte könnten von dieser These also besonders betroffen sein…

 

 

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