Der Sampler SP-16 sowie Analogsynthesizer AS-1 waren für Pioneer DJ keinesfalls nur kurze Ausflüge in die Welt der Produktionswerkzeuge. Mit dem neuen SQUID machen die Japaner endgültig deutlich, dass sie mit der TORAIZ-Serie gekommen sind, um das Segment dauerhaft zu erobern.

SQUID bedeutet übersetzt nicht nur Tintenfisch, sondern steht in diesem Falle auch für „Sequencer Inspirational Device“. Er ist ein Multi-Track-Sequencer, der mit zahlreichen Performance-Features neues Leben in die Musikerbude bringen soll. So werden beispielsweise über einen gefederten Fader Echtzeit-Veränderungen im Trigger-Timing ausgelöst. Dieses „Groove Bend“ genannte Feature macht die Rhythmusgestaltung somit in den Fingerspitzen spürbar. Eine weitere Kreativfunktion ist die „Speed Modulation“, mit der Grooves durch die periodische Veränderung der Wiedergabe-Geschwindigkeit erzeugt werden können. Die Tempowechsel resultieren aus sechs auswählbaren Wellenformen, die sich in Speed und Wirkung einstellen lassen. Erwähnt sei zudem noch die Funktion „Running Direction“, mit der sich die Wiedergaberichtungen der Phrasen auf den 16 Pads verändern lassen. Dafür stehen 48 unterschiedliche Wiedergabe-Richtungen zur Auswahl.

Bis zu 16 Instrumente lassen sich mit dem SQUID steuern oder zumindest synchronisieren. Entsprechend zeigt sich die Maschine erfreulich anschluss- und konvertierfreudig. Klassische MIDI-IN/OUT/THRU-Ports sind ebenso vorhanden, wie USB und sogar CV/Gate sowie DIN-SNYC. Kosten soll die ab sofort erhältliche TORAIZ-Schaltzentrale 599 EUR.

 

 

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