Bild von Andrew Martin auf Pixabay


Das Mixen der Drogen LSD und MDMA ist auch als Candyflipping bekannt. Beide Substanzen sind weitestgehend weltweit verboten. Jedoch will nun das Startup Mind Medicine Inc., das sich mit psychedelischen Drogen befasst, eine Behandlung gegen psychische Krankeiten mit dieser Kombination entwickeln. Das Ganze wurde sogar schon von der FDA, der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA genehmigt.

LSD, Psilocybin, MDMA und sogar Ketamin sind, dank Organisationen wie MAPS und unabhängigen Forschungsteams diverser Universitäten, in eine neue Era von medizinischen Behandlungen eingetreten. Obwohl die Drogen eher mit der Partyszene assoziiert werden, will JR Rahn, der Gründer und Mitinhaber von Mind Medicine klarstellen, dass er das nicht macht, um Ravern den Zugang zu Drogen zu erleichtern.

„Wir wollen nicht, dass Leute denken, sie können die Drogen jedes Wochenende nehmen. Das ist Medizin und so sollte sie auch behandelt werden. Wir arbeiten nicht an diesem Projekt, dass Leute einen besseren Rave haben.“, sagte Rahn.

Bei den meisten Behandlungen mit MDMA und Psilocybin werden die Drogen in sehr niedrigen Dosen verschrieben und wird mit einer Therapie kombiniert. Zwar paart Rahn die Behandlung ebenfalls mit einer Therapie, jedoch sind die Dosen weitaus höher: 100 μg LSD und 100 mg MDMA. Dadurch wird der Patient definitiv eine halluzinogene Erfahren erleben.

LSD führt neben einer Offenbarung manchmal zu Paranoia, was natürlich nicht förderlich ist. Durch das MDMA, welches Empathie und Vertrauen hervorrufen kann, sollen die schlechten Aspekte des LSD aufgewogen werden und so eine bessere therapeutische Erfahrung bieten.

Klingt logisch, oder?! Die Studie soll im Januar 2021 starten.

Quelle: forbes

Das könnte dich auch interessieren:
Achtung vor E-Liquids für E-Zigaretten mit synthetischen Cannabinoiden
Hamburger Zoll entdeckt Kokain im Wert von 300 Millionen Euro
LKA warnt Käufer mit Warnbriefen vor NPS-Drogen
Krasse Drogenparty – Frau tot, Mann im Krankenhaus