Dass in der Welt des Internets und des Instagram-Posings nicht mehr allzu viel echt und real ist, haben wir mittlerweile alle verstanden. Doch diese Tatsache lässt sich nicht nur in der Welt der Influencer finden, sondern auch in der Musikbranche. Die Rede ist von Streaming-Manipulation.

Wer als Künster heutzutage gutes Geld verdienen will, muss nicht nur am Wochenende hinter den Decks stehen, sondern auch mit eigenen Werken auf Streamingplattformen aktiv werden. Doch auch hier gibt es Schattenseiten. Wie Rolling Stone nun herausfand, könnten Künstler bis zu 300 Millionen USD an Fake-Streams auf Spotify verlieren.

Angestoßen wurde das Thema von Louis Posen, Gründer des Californischen Labels Hopeless Records. Er sprach auf der Indie Week während einer Podiumsdiskussion über seine Erfahrungen und Ergebnisse.

Posen stellte fest, dass es ein Missverhältnis bei den Streamingzahlen seines Imprints gab. Nach mehreren Nachforschungen fand er heraus, dass sechs benutzerdefinierte und manipulierte Wiedergabelisten 100% der neuen Streams zur Musik seines Labels ausmachten. Louis Posen rechnete daraufhin die Werte hoch und kam zu dem Ergebnis, dass seine Künstler durch das Faken „rund 300 Millionen Dollar an potenziellen Umsatzeinbußen, die von legitimen zu illegalen, illegalen Streams abgewandert sind“ verlieren. Das Ergebnis ist also ganz einfach: Künstler verlieren eine Menge Geld an sogenannte Fake-Streams, während sie um gute Plätze in großen und bekannten Playlists kämpfen.

Ein ähnliches Phänomen gibt es auch auf Youtube. Besonders in der Hip-Hop-/ und Rap-Szene werden Klicks und Likes oftmals gekauft, um unbekanntere Sänger und neue Tracks zu pushen. Wir haben dazu ein sehr interessantes Video auf Youtube gefunden.

 

 

 

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