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Dieser Fund ist die wohl größte beschlagnahmte Menge an Kokain, die je in Europa in Containern entdeckt wurde. Mehr als eine halbe Milliarde Euro soll das Rauschgift wert sein, das in knapp 1.100 Bananenkisten versteckt war. Ein alter Hut das mit den Bananen. Das Kokain kam direkt aus Kolumbien, dem Land mit den meisten Kokain-Exporten weltweit. Sozusagen das El Dorado des Kokses.

Im Hafen der andalusischen Stadt Algeciras hatte die Polizei die Drogen in Zusammenarbeit mit der Steuerbehörde Spaniens sichergestellt. Bei der Aktion wurden sechs Personen festgenommen, zwei davon im französischen Lyon. Es wurden neben dem Kokain auch zwei Autos und ein Lastwagen beschlagnahmt worden.

Mindestens 700 Millionen Euro hätten die konfiszierten 8.740 Kilogramm nach Schätzungen eingebracht. Doch auch auf dem „Großmarkt“ gibt es nach Angaben von Experten starke Schwankungen im Preis.

Im Hafen Algeciras wurden im Jahr 2017 101 Millionen Tonnen Fracht bearbeitet und gehört damit zu den betriebsamsten Frachthafen Spaniens. Somit ist er auch das größte Einfallstor füt Kokain in Europa. Erst im Januar wurden von den spanischen Behörden sechs Tonnen Kokain in Algeciras sichergestellt. Doch nicht nur Europa, scheinbar wird mittlerweile die ganze Welt mit Kokain überflutet. Die kolumbianischen Kokain-Kartelle sind geschäftiger denn je.

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